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7 Tipps für das erste Mal Thailand

Gerade die Tage rief mich ein Freund an, und erzählte mir, dass er in wenigen Wochen nach Thailand fliegen wird. Ob ich denn mal Zeit hätte, um ihm ein paar Tipps zu geben. Nichts einfacher als das, hab ich mir gedacht, und warum schreibe ich nicht gleich einen Blog-Post darüber.

er02Um wirklich rauszufinden, wie oft ich in Thailand war, müsste ich mal meine Eltern befragen. Auf jeden Fall ist meine aktuelle Anzahl in der Nähe von „sehr sehr oft“. Gerade wenn man zum ersten Mal in Südost-Asien ist, wird einen das Klima wohl ein wenig überraschen. Die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch, und die Hitze ist auch nichts für jeden Kreislauf. Da muss man leider durch. Sich sofort in eine Shopping Mall zu flüchten ist zu Anfang eine Lösung, kann aber schnell in einer gefühlten Eiszeit enden. Die Klimaanlagen laufen in Städten wie Bangkok auf Hochtouren.

Aber nicht nur die Temperaturen sind etwas anders als hier in Europa. Hier sind meine 7 Tipps, die man sich beim ersten Thailandbesuch nicht entgehen lassen sollte:

 

1. Tuk Tuk fahren

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Vielleicht kennt man dieses kleine Gefährt von Bildern oder Filmen. Es stinkt, hält sich nicht immer an Geschwindigkeitsbegrenzungen und sicherlich auch nicht immer an Verkehrsregeln, jedoch ist es eine Möglichkeit, in großen Städten schnell von A nach B zu kommen. Man sollte aber vorher über den Preis verhandeln, denn gerade als Ausländer bekommt man eh einen anderen Preis als z.B. Thailänder.

 

2. Original thailändisches Essen

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Egal welchen Geschmack man beim Essen so hat, jeder wird in der thailändischen Küche fündig. Ein typisches Gericht ist ein rotes Thai-Curry mit Gemüse und Reis. Lecker, aber auch sehr würzig bzw. scharf. Nicht jeder kann „thailändische Schärfe“ essen, weswegen man auch meistens „Europäisch“ bestellen kann. Zur Not einfach „mai pet“ sagen (bedeutet: „nicht scharf“).

 

3. Das MBK in Bangkok

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Ich bin kein Freund von Einkaufen-gehen! Aber als ich den ersten Fuß in diese riesige Shopping-Mall gesetzt hatte, war es um mich geschehen. Ich war 3 Tage hintereinander in diesem Gebäude. Man bekommt dort einfach alles. Also wirklich ALLES! Von gefälschten Klamotten über Souvenirs oder auch nur Süßigkeiten, jeder wird dort fündig.

 

4. Suppe mit Fischbällchen/Schweinebällchen

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Die Suppe gibt es mit verschiedenen Fisch-/Fleischeinlagen. Sie besteht aus einer klaren Brühe mit Sojasprossen, Kräutern, Gewürzen und den Bällchen. Lecker! Im MBK-Foodcourt gibt es sie für knapp über 1 € pro Portion. Einfach lecker. Ich könnte mich dauernd von dieser Suppe ernähren. Man bekommt sie aber auch an vielen Straßenständen.

 

5. Garküchen auf der Straße

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Das beste Essen für mich gibt es auf Thailands Straßen! Die Leute kochen jeden Tag die gleichen Dinge und sie haben jedes Detail der Gerichte unzählige Male verfeinert (oder von ihren Familien gelernt). Am besten isst man dort, wo auch Einheimische essen. Ein gutes Indiz sind auch Taxi/Tuktuk-Fahrer und Polizisten. Guten Appetit!

 

6. Rotlicht Viertel

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Für mich ist es immer wieder komisch, daran vorbei zu laufen, aber es gibt sie. Man muss sie nicht mögen, aber einen Spaziergang durch diese Straßen bekommt man nicht oft geboten. Mein Tipp: Einfach mal durchlaufen, sich anschauen wie es in den Partygegenden so abläuft. Viele gehen auch nur dorthin, um gemütlich etwas zu trinken und gehen dann weiter oder zurück ins Hotel (ohne Begleitung von den Partyläden).

 

7. Durian (Stinkfrucht)

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Man darf diese Frucht nicht im Flieger und in der U-Bahn bzw. öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren! Entweder man mag ihr herbes Aroma oder man hasst es. Aber man sollte sie mal probieren. Der Geschmack geht ein wenig in die Richtung von Walnuss, Vanille und Zwiebel. Man kann sie als Frucht erwerben oder direkt in einem Nachtisch verarbeitet. Achtung der Geschmack im Mund bleibt ein paar Stunden. Sie hat einen Erfahrungsbericht über die Durian geschrieben.

Wart ihr mal in Thailand? Wie sind eure Erfahrungen mit den oben genannten Tipps? Habt ihr noch mehr, dann schreibt uns eure Kommentare!

  • Evy

    Uff… der letzte Besuch ist schon ne Weile her. Aber der nächste steht bald an. Ich kann bestätigen, dass das Klima am Anfang, grad für Leute mit niedrigen Blutdruck nicht spaßig ist. Ich hab beim ersten Mal beinahe ne Woche gebrauch bis mein Kreislauf nicht mehr der Meinung war „A…“ zu mir sagen zu müssen. Aber wenn man es durchstanden hat geht es eigentlich recht fix und wunderbar.
    Wenn ich an meinen ersten Besuch zurückdenke, dann hat mich dort quasi alles an Eindrücken erschlagen. Es ist komplett anders. In allem. Rotes Curry habe ich inzwischen lieben gelernt (yay es gibt nichts bessere bei Erkältung 😉 ), aber man muss – wenn mans nicht gewohnt ist – wirklich aufpassen.
    Durian — ich mach um die böse Stinkefrucht immer noch einen Bogen. *grusel*
    Wobei ich persönlich mich immer noch nicht mit den Tierchen anfreunden kann, die da kreuchen und fleuchen…
    Könnte jetzt noch mehr tippseln, aber das sprengt den Rahmen 😉

  • Stefan

    War leider noch nicht in Thailand, wäre aber einem Besuch nicht abgeneigt.
    Interessant zu dem Abschnitt mit dem Tuktuk was man den da so aushandeln sollte. Sicher hast du da eine Vorstellung.
    Also aus Neugier würde ich diese Frucht sicher gerne mal probieren, auch wenn sie nicht schmeckt.

    Wenn ich da war werde ich gerne berichten.