Agility

Agility ist eine ursprünglich aus England stammende Hundesportart. Der Hund muss dabei in einer bestimmten Zeit einen Parcours durchlaufen, wobei es sehr viele Regeln zu beachten gilt. Das Herrchen bzw. Frauchen läuft nebenher und gibt bei jedem Hindernis den entsprechenden Befehl („Hürde hopp!“). Für den Hundehalter ist das wirklich schwierig.

sie02Jede falsche Körperbewegung hat Einfluss auf das Laufverhalten des Hundes. Drehe ich mich in die falsche Richtung läuft mein Hund also direkt falsch und ich verliere wichtige Sekunden, bis der Hund wieder in die richtige Laufposition gebracht wird.

Bei den Drehungen gibt es den sogenannten „belgischen“ und „französischen“ Wechsel. Kurz „Belgier“ und „Franzose“. Beim Belgier dreht man sich in einer Kurve in eine andere Richtung, ohne den Blickkontakt zum Hund zu verlieren, damit sich die Führhand wechselt und man auf der anderen Seite neben dem Hund läuft. Beim Franzosen wechselt man zwar auch die Seite, aber man dreht den Körper so, dass man kurzzeitig den Blickkontakt zum Hund verliert. Die Wechsel sind sich sehr ähnlich und wenn man selbst auf dem Platz läuft, ist es unglaublich schwierig, sich noch darauf zu konzentrieren. Gleichzeitig ist man immer auf der Suche nach dem nächsten Hindernis, welches mit einer Zahl gekennzeichnet ist. Das erfordert viel Übung, da der Parcours auch jedesmal anders aufgebaut ist, damit es ja nicht langweilig wird!

Dabei hat der Hund im besten – und in Phoebes – Fall sehr viel Spaß daran! Gerade Phoebe ist nach ein paar Runden auf dem Hundeplatz echt fertig mit den Nerven, weil sie sich sehr stark konzentrieren muss. Sie wird auch sicher nicht der beste Agility-Absolvent, aber das ist für uns auch nicht wichtig. Hauptsache ausgelastet und Spaß dabei! Jetzt ist leider Winterpause und Phoebe freut sich bestimmt schon auf den Frühling, wenn der Hundeplatz wieder geöffnet hat.