Eine tolle Aussicht auf Kreta

Autofahren auf Kreta

Im Jahr 2013 hatten wir einen Kurzurlaub auf der griechischen Insel Kreta geplant. Da wir nicht vor hatten, nur im Hotel herum zu sitzen haben wir uns direkt bei der Reisebuchung einen Mietwagen dazu gebucht, um die Insel auf eigene Faust zu erkunden, es lohnt sich!

er02Den Wagen haben wir direkt nach der Landung auf dem Flughafen von Heraklion bei der Vermietung abgeholt. Koffer rein und los ging es in Richtung Westen. Nach etwas über einer Stunde kamen wir dann an unserem Hotel an. Der kleine und überschaubare Ort Kalyves war nun unser Zuhause für diese Reise.

Unser Mietwagen auf Kreta

Unser Mietwagen auf Kreta

Wir haben allerdings die Insel in alle Richtungen mit dem Auto erkundet. Wir mussten also nicht wie alle anderen morgens um 6 Uhr zum Frühstück, damit wir mit 40 anderen Touristen um kurz vor 7 Uhr in einen Reisebus gequetscht werden, den wir bis 17 Uhr nur verlassen würden, um uns bewaffnet mit wenig Zeit durch viele Sehenswürdigkeiten zu drängen. Im Gegenteil! Wir planten, wohin wir fahren wollten, an welchem Tag wir das tun, und wir schauten einfach vor Ort, wie lange wir noch bleiben.

Elafoníssi, ein traumhafter Strand

Elafoníssi, ein traumhafter Strand

So erlebten wir Strände mit Karibikflair, eine mit Osteuropäern und Asiaten überfüllte Höhle des Zeus (die alle ein iPad für einen Fotoapparat halten), den kleinen Hafenort Agios Nikolaos (an dem wir dann über Nacht blieben). Wir fuhren auf Asphaltstraßen, welche in Griechenland die Hauptverkehrsadern sind. Ebenso ging es über Stock und Stein sowie viele lehmartige Straßen ins Gebirge, bei dem wir eine wunderschöne Bucht in der Nähe von Agio Galini entdeckt haben (wir empfehlen, den Sonnenuntergang dort zu genießen).

Mit dem Auto geht es in die Berge.

Mit dem Auto geht es in die Berge.

In Griechenland gibt es zwei Sorten von Fahrern. Welche, die die Ruhe weg haben und alle anderen haben es eilig. Die ersteren fahren sehr weit rechts auf den Straßen. Die Spur ist sehr breit, so dass es eigentlich fast immer zwei Spuren sind (aber nur als eine ausgezeichnet). Die Fahrer mit Zeitdruck fahren dann immer sehr weit links, teilweise schon auf der Gegenfahrbahn und überholen, auch wenn unsereiner nicht mal dran denkt. Die Straßenschilder dafür sind in kyrillisch, aber zusätzlich auch für uns lesbar (Achtung es folgen immer zwei Schilder aufeinander, mit derselben Bedeutung – erst kyrillisch und dann die für uns leserlichen).

Kreta, ein guter Ort für Fotos

Kreta, ein guter Ort für Fotos

Da unser Navi laut Beschreibung die Karten von Griechenland gespeichert hat, hatten wir es dabei. Auf Kreta hat es aber nicht funktioniert. Also haben wir die App ForeverMap für das iPhone benutzt. Die App ist umsonst, wie auch die Karten, welche offline funktionieren. Man muss sie sich eben nur vorher runterladen, für das gewünschte Land. Über GPS weiß die Software, wo man sich befindet. So lange das iPhone Strom hat, sollte man also auch immer zurück kommen. Das tolle an der App ist auch, dass sie einfach Routen berechnen kann.

Mit dem Auto ist man einfach flexibler für gute Fotos.

Mit dem Auto ist man einfach flexibler für gute Fotos.


Wenn wir mal wieder auf Kreta sind, nehmen wir wieder einen Mietwagen. Man ist weitaus flexibler und wer schonmal in einer deutschen Großstadt gefahren ist, kommt auch da mit dem Verkehr zu recht. Gewöhnungsbedürftig war für uns, dass man an Tankstellen immer sagen musste, für wieviel Euro man tanken wollte oder eben einfach „voll“. Wir sind mehr die Selbsttanker.

Unser Reiseführer

Unser Reiseführer

Als Reisebegleiter empfehlen wir unseren „Eberhard“ für Kreta.

Wie sind eure Erfahrungen mit einem Mietwagen im Urlaub? Wir freuen uns auf deinen Kommentar.

  • Tina

    Schöner Bericht, da bekomme ich wieder richtig Lust auf Urlaub. Wir waren vor drei Jahren auf Kreta und auch sehr viel mit dem Mietwagen unterwegs, lohnt sich wirklich sehr auf der Insel. Aber wir buchen uns sowieso, überall wo es geht, einen Mietwagen für unseren Urlaub dazu, es ist uns immer wichtig mobil und flexibel zu sein. Nur nutzen wir meist ganz altmodisch eine einfache Straßenkarte aus Papier, gehört zu unserem Urlaubsfeeling irgendwie dazu 🙂