Selbstgemachte Burger mit Camembert

Es geht nichts über leckere selbstgemachte Burger. Aber man muss sie nicht immer gewöhnlich machen. Heute haben wir ein leckeres Rezept mit einem kleinen Kniff.

Currywurst selbst machen – mit Pommes

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er02Woher sie auch immer stammen mag, die Currywurst ist einfach lecker! Noch besser, wenn man sie selbst macht. Die Soße ist dabei das Raffinierte! Und sie ist sehr einfach herzustellen. Ich habe sie letztens gemacht und sie war pikant und durchaus lecker.

Du kannst sie auch einfach selbst zubereiten. Dazu machst du dir am besten noch hausgemachte Pommes (die machen sich fast von selbst).

Zutaten (2-4 Personen):

Pommes:

10-12 mittelgroße Kartoffeln (festkochend)
1 EL Rapsöl
2 EL Currypulver
Salz

Wurst:

4 Würste
1 EL Rapsöl / Butter

Currysauce:

1 Zwiebel (100 g)
1 Knoblauchzehe
1 EL Rapsöl
30 g brauner Zucker
1 ½ EL Currypulver
500 g Passierte Tomaten
Salz
2 TL fein geriebene Ingwerwurzel
Paprikapulver, rosenscharf (zum Nachwürzen)
1–2 TL Weinessig/Balsamico

Zubereitung:

1. Pommes
Selbstgemachte Pommes sind sehr einfach herzustellen. Kartoffeln waschen und schälen. Dann die Kartoffeln in Stifte schneiden. Dabei sollte man aufpassen, dass sie wirklich gleich dick sind, sonst brauchen einige viel länger als andere. Die Stifte werden dann noch mit 2 EL Currypulver und 1 EL Olivenöl vermengt und kommen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech in den Ofen. Die Pommes ruhig alle 15 Min. wenden. Nach 50-60 Minuten sollten sie fertig sein – goldbraun. Dann nur noch salzen. Natürlich kann man die Pommes auch in der Friteuse zubereiten. Dann werden sie auf jeden Fall noch ein bisschen leckerer, aber eben auch fettiger. Die Backofen-Variante ist etwas leichter.

2. Currysauce
Zuerst dünsten wir die Zwiebelwürfel und den klein gehackten Knoblauch mit etwas Öl in einem Topf an. Nach einer Minute den Zucker hinzugeben und gut mit dem Rest im Topf vermengen. Die Zwiebeln sollten dabei leicht braun werden. Nun das Currypulver einrühren und mit der Hälfte der passierten Tomaten ablöschen. Das Ganze nun 5-10 Minuten köcheln lassen. Die restlichen Tomaten hinzufügen, ebenso wie das Salz und die Sauce weiter einkochen lassen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Ab und zu umrühren. Nun fügen wir noch ein bisschen Ingwer, das Paprikapulver und den Weinessig hinzu. Wer möchte, kann auch noch Chili aus der Mühle hineingeben. Nun nochmal alles aufkochen lassen und im Anschluss mit der Wurst gut vermengen.

3. Wurst
Diesmal habe ich 4 Bockwürste benutzt, man kann aber auch einfach Bratwürste verwenden. Jeder, wie er es eben möchte. Vor dem Braten in der Pfanne schneide ich die Würste dann immer noch auf beiden Seiten mit einem Messer ein, damit sie nicht aufplatzen. Wenn die Würste fertig sind (d. h. auf jeder Seite 3-4 Minuten mit etwas Öl braten), kann man sie nach Belieben in Stücke schneiden und in die Sauce geben.

Einfach lecker, guten Appetit!

Asiatische Garnelen mit Mangold

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er02Eigentlich wollte ich etwas ganz anderes kochen. Ich hatte das Gemüse verwechselt bzw. wusste nicht, wie das von mir gesuchte thailändische Gemüse heißt. Da ich aber Mangold schon oft in asiatischen Gerichten gegessen hatte, war es doch mal Zeit, ein neues Gericht damit auszuprobieren! Es ist einfach und geht wirklich super schnell.

Zutaten:

2 Köpfe Mangold
200 g Garnelen
2 EL Rapsöl
2 Knoblauchzehen
1 Zwiebel
3-4 EL Sojasoße
Chilipulver
Zucker
Salz
Pfeffer
Reis

Zubereitung:

Zuallererst Wasser zum Reis geben und ihn am besten in einem Reiskocher aufsetzen (dann braucht man sich nicht mehr um ihn zu kümmern). Nun den Strunk der Mangold Pflanzen entfernen und die grünen Blätter waschen. Danach die Blätter klein schneiden. Knoblauch und die Zwiebel würfeln. Das Öl in der Pfanne erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten und den Mangold hinzugeben. Das Gemüse 3-4 Minuten in der Pfanne wenden. 1 Prise Zucker darüber geben und 2 Prisen Salz. Die Garnelen mit in die Pfanne geben und bei voller Hitze mit dem Gemüse vermischen. Nun 1/2 TL Chilipulver mit dazu geben und die 4 EL Sojasoße über alles geben. Nun noch 3 Minuten in der Pfanne wenden. Nun sollte auch der Reis soweit sein und man gibt vor dem Servieren noch ein bisschen Pfeffer über das Gemüse. Einfach, schnell und lecker!

Rom-Tipp: Neben Pizza und Pasta auch mal einen Salat?

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sie_transpIn Rom gibt es unfassbar viele Restaurants – und fast in jedem bekommt man Pizza und Pasta. Gut … ich muss sagen, dass ich ziemlich lange Pizza und Pasta essen kann, ohne etwas zu vermissen, aber nach einigen Tagen hatte ich dann doch Bock auf was Grünes. Den Standard-Salat bekommt man meist auch in den Pizza-Pasta-Läden, aber wenn man einen etwas außergewöhnlichen Salat essen will, muss man sich schon auf die Suche begeben.

Ich habe tatsächlich ein Restaurant gefunden, in dem es sehr viele Salate gibt. Passenderweise heißt der Laden L’Insalata Ricca und er befindet sich an drei Standorten in Rom: Largo dei Chiavari 85, Piazza del Risorgimento 5-6 und Piazza Albania 4.

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Hier gibt es Salata mit Avocado, Krabben, Ei, Hühnchen, Fisch, diversen Gemüsesorten – eben alles, was das Herz begehrt, sollte man mal etwas gesünderes essen wollen als Spaghetti Carbonara oder Pizza Funghi. Die Salate sind ziemlich groß und man bekommt sie in einer Schüssel serviert. Unbedingt ausprobieren, wenn du mal längere Zeit in Rom bist!

 

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Tipps: Schreiben für den eigenen Blog

Die gourMETTs gibt es nun schon über 2 Jahre!

Die gourMETTs gibt es nun schon über 2 Jahre!

Vor über zwei Jahren haben wir den Blog „gourMETTs“ gestartet. Eigentlich hatten wir nicht so wirklich eine Ahnung davon, was wir damit machen wollen. Zu Anfang wollten wir nur eine Möglichkeit haben, von unseren Reisen zu berichten, da wir es einfach doof fanden, unseren Freunden und Familien einen Link mit 200 Urlaubsfotos ohne weitere Erklärung zu schicken.

Los geht’s: die ersten Erfahrungen mit dem Blog

Die ersten Artikel wurden sehr begeistert aufgenommen und wir bekamen richtig tolles Feedback. Das motiviert natürlich sehr, weiter zu machen und neue Artikel zu schreiben. Ein paar Wochen später haben wir uns dann Gedanken gemacht, über welche Themen wir eigentlich schreiben wollen.
Dabei haben wir schnell festgestellt, dass wir über die Themen gerne schreiben, von denen wir in den bisherigen Artikeln immer berichtet haben. Essen, da wir gerne kochen. Reisen, da wir liebend gerne unterwegs sind und die Welt erkunden. Leben, weil es so viel Spannendes gibt, was unseren Lebensstil ausmacht. Diese Erfahrungen wollen wir gerne weitergeben.

Du willst deinen eigenen Blog betreiben, dann fang an zu Schreiben!

Du willst deinen eigenen Blog betreiben, dann fang an zu Schreiben!

Der Blog wurde auch mal zur Nebensache

Nach einigen Monaten hatten wir beide recht viel zu tun und dann kam es vor, dass wir mal ein bis zwei Wochen gar keinen Artikel veröffentlicht haben. Wir hatten uns auch nicht auf eine feste Anzahl pro Woche festgelegt. Nach ein paar Tagen wurden wir von Freunden gefragt, ob wir denn keine weiteren Artikel mehr schreiben würden. Natürlich hatten wir Artikel angefangen aber sie waren einfach noch nicht fertig.
Nach und nach veröffentlichten wir dann wieder Beiträge auf der Webseite und auch diese wurden wieder gut angenommen. Die gourMETTs sind schließlich nicht unsere Hauptbeschäftigung.

Und dann haben wir uns gefragt: Was wollen unsere Besucher eigentlich lesen?

Als sich die Fragen zu Rezepten und Reiseziele häuften, war uns klar, dass man uns auf manchen Gebieten als Experten bzw. als „sehr erfahren“ ansieht. Das war neu und irgendwie nicht beabsichtigt, aber wir haben soweit allen Leuten helfen können. Der angenehme Nebeneffekt war, dass wir auch gleich neue Artikel durch die recherchierten Tipps oder Erfahrungswerte generieren konnten. Unsere Leser können uns gerne jederzeit Fragen und Anregungen schreiben, das freut uns immer.

Die gourMETTs sind zwei Jahre alt geworden. Was kommt nun?

Unseren Blog gibt es nun schon über zwei Jahre und wir haben noch einiges mit ihm vor. Was genau wird hier noch nicht verraten, aber in den kommenden Newslettern werden wir immer wieder eine Idee preisgeben. Wir freuen uns natürlich auch auf Anregungen und Ideen von unseren Lesern. Wenn auch du eine Idee hast, schreibe sie uns doch in das Kommentarfeld unter diesem Beitrag.

Kommentare von Besuchern sind wichtig und zeigen deren Interesse an deinen Inhalten.

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Dein eigener Blog – unsere Tipps dazu

Du willst auch einen Blog starten? Dann haben wir hier ein paar grundlegende Tipps für dich:

– Fang einfach an! Warte nicht bis irgendetwas perfekt oder fertig ist.
– Such dir ein Thema aus, über das du gerne schreiben willst.
– Veröffentliche Beiträge regelmäßig, z. B. einmal pro Woche (du kannst Artikel auch sehr gut vorbereiten).
– Mach deine Erfahrungen und bring die Webseite nach und nach auf den Stand, auf dem du sie haben willst.
– Hör deinen Lesern zu. Beantworte Kommentare und jede E-Mail, die du bekommst. Sie werden es dir danken!

Bonus: Schau, dass deine Artikel immer etwas „Brauchbares“ oder „Umsetzbares“ vermitteln, was jeder auch ausprobieren kann, so haben die Berichte einen großen Mehrwert für deine Leser.

Deine gourMETTs

Buongiorno! Frühstück in Rom

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Der Römer ansich frühstückt eher minimal. Oft trifft man sich in einer kleinen Bar und bestellt einen Cappuccino und ein Cornetto, welches ein Croissant mit oder ohne Füllung ist. Manchmal auch nur einen Café, wobei damit in Rom der Espresso gemeint ist. Dieses kleine Frühstück wird dann direkt an der Theke im Stehen verspeist. Das wirkt erst mal ungemütlich, ist aber enorm kontaktfördernd. Meist herrscht ein lautes Durcheinander direkt am Tresen. Will man das Frühstück doch an einem der meist wenigen Tische zu sich nehmen, kann es sein, dass man etwas mehr bezahlen muss.

Kein Herz für die Herzhaften

Der Italiener frühstückt süß. Cappuccino und süßes Gebäck reichen ihm. Es gibt auch immer Panini zu kaufen, die mit Käse, Schinken, Antipasti usw. belegt sind, aber die kosten gleich 4,50 Euro bis 8 Euro. Da muss man als herzhafter Frühstücksmensch ein bisschen tiefer in die Tasche greifen … Einen Cappuccino mit Cornetto bekommt man hingegen schon zusammen für ca. 3,90 Euro. Je nach Lage der Frühstücksbar auch günstiger oder sehr viel teurer. Ganz klarer Tipp: Niemals in einer Bar in der Nähe eines großen Platzes oder einer Sehenswürdigkeit essen. Lieber zwei bis drei Seitenstraßen weiterlaufen und da dann essen. Das spart oft Unmengen an Geld!

 

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Wir haben diverse Frühstückslokalitäten ausprobiert und können dir einige empfehlen:

  1. Lemongrass
    Hier gibt es nicht nur das zweitbeste Gelato der Stadt/Welt (… denn Rom ist doch ganz klar die Gelato-Metropolo schlechthin …), sondern auch ein sehr günstiges typisch römisches Früstück – eben Cappuccino e Cornetto! Hier kostet es auch nicht mehr, wenn man sich an einen Tisch setzt (es gibt aber nur sehr wenige). Das Lemongrass gibt es an zwei Adressen: Via Barletta 1 im Stadtteil Prati und in der Via Ottaviano 29 (Metrostation Ottaviano in der Nähe des Vatikans).gourmetts_fruehstueck-rom_3
  2. Cafffee Camerino
    Ja, es wird tatsächlich mit drei „f“ geschrieben. Ein absolut typisches römisches Café mit viel Trubel. Hier wird hauptsächlich am Tresen gefrühstückt, aber es gibt draußen einige Tischchen, auf die man ausweichen kann. Die Preise sind etwas höher, aber noch nicht sehr teuer. Es gibt sehr leckere Panini. Das Essen und der Café wird – wie üblich – an der Theke und am Tresen bestellt, aber dann an der Kasse gegenüber bezahlt. Das Cafffee Camerino liegt in der Largo Arenula 30 direkt neben dem Largo di Torre Argentina, dem Platz, an dem Julius Caesar ermordet wurde.
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  3. Enoteca Trastevere
    Ein Restaurant im Stil der 60-er Jahre eingerichtet und auch genau mit dieser Musik! Es gibt ein kleines Frühstücks-Buffett für 7,90 Euro inkl. einem Cappuccino und einem Saft. Man findet dort Eier, Bacon, Würstchen, Käse, Müsli, Marmelade, Kuchen, Muffins, … Das Buffett ist bis 11:30 Uhr geöffnet und man sollte schon etwas früher da sein. Wir waren leider etwas spät und konnten nur noch einen Happen essen. Wirklich empfehlenswert! Der Stadtteil Trastevere ist eigentlich für sein turbulentes Nachtleben bekannt. Hier reiht sich ein süßes Restaurant nach dem nächsten. Also wer abends durch die Gässchen schlendern und gut essen möchte, sollte nach Trastevere fahren!

Nicht empfehlenswert sind die Läden rund um den Bahnhof Termini. Da haben wir nur schlechte Erfahrungen gemacht.

Wo hast du in Rom gefrühstückt? Hast du Tipps?

Die Gewinner unseres Vietnam-Pfeffer-Gewinnspiels stehen nun fest!

Vor 3 Wochen haben wir auf unserer gourMETTs-Facebook-Seite ein kleines Gewinnspiel-Pfeffer-Phu-Quoc gestartet. Zu gewinnen gab es eine kleine Dose des Phu-Quoc Pfeffers, den wir von der Insel mitgebracht haben.
Nun haben wir die 3 Gewinner gezogen … schau am besten ins Video, ob du dabei warst.

Danke an alle fürs Mitmachen!

Sei nächstes Mal dabei, wenn wir wieder etwas verlosen und trage dich in den gourMETTs-Newsletter ein. Natürlich kostenfrei!

Phú Quốc – die Insel, wo der Pfeffer wächst …

 

Phú Quốc ist eine vietnamesische Insel, die vor Kambodscha im Golf von Thailand liegt. Wir haben 9 Tage auf dieser wunderschönen Insel verbracht und auch gesehen, wie dort der Pfeffer geerntet wird. Der Pfeffer ist von sehr hoher Qualität und weltweit beliebt.

 


Qualitativ hochwertiger Pfeffer!

Weltweit beliebter Pfeffer!


Wenn also jemand sagt „Du sollst bleiben, wo der Pfeffer wächst!“ – freut euch! Die Insel ist ein wahres Paradies! Wahrscheinlich aber leider nicht mehr allzu lang, denn der Tourismus macht sich immer breiter. Wir haben an vielen Stellen gesehen, wie der Dschungel abgeholzt wurde, um Platz für neue Infrastruktur zu schaffen. Wer Phú Quốc noch besuchen will, sollte dies also schnell machen!

Überall auf der Insel sieht man Pfefferplantagen. Zwischen den Pfefferstauden wird ein kleiner Graben gegraben, um dort in der besonders trockenen Zeit das Wasser einzulassen. Für die Pfefferernte steigen meist die Frauen einfach auf eine Leiter und pflücken die Zweige mit den reifen Pfefferkörnern ab. Dabei hat der Pfeffer je nachdem wann er geerntet wird, unterschiedliche Färbungen. Zuerst ist der Pfeffer an der Pflanze grün. Schwarz wird er erst, wenn er geerntet und getrocknet wurde. Weißer Pfeffer ist geschälter vollreifer Pfeffer. Roter Pfeffer ist vollreifer Pfeffer, der aber nur seine Farbe behält, wenn er nach der Ernte in salzige Laken eingewickelt wird.


 


Der Pfeffer aus Phú Quốc soll sehr aromatisch sein. Wir sind schon auf seinen ersten Einsatz in unserer Küche gespannt. Wir haben uns natürlich direkt mit weißem und schwarzem Pfeffer eingedeckt.

Coconut Tree Prison auf Phú Quốc

Im südlichen Teil der Insel Phu Quoc in Vietnam befindet sich das Phu Quoc Prison (Nhà tù Phú Quốc) oder auch Coconut Tree Prison, welches heute ein Museum ist.

Es wurde 1949 von den Franzosen gebaut und später von den Amerikanern im Vietnamkrieg betrieben, um Revolutionäre und Widerstandskämpfer zu foltern. Das Gefängnis ist mit viel Stacheldrahtzaun umgeben und an den Ecken stehen Türme, auf denen Wachposten mit Gewehren standen. Im Coconut Tree Prison oder Coconut Tree Camp stehen viele Wellblechbaracken, die nur mit Holzbänken ausgestattet sind. In den Baracken sieht man heute viele lebensgroße Figuren, die scheinbar unzähligen Folterszenen nachstellen. Der Anblick ist ziemlich gruselig und Kinder sollten vielleicht nicht dieses Museum besuchen.

In der Zeit, in der das Gefängnis betrieben wurde, ist es allerdings auch zahlreichen Inhaftierten gelungen, zu fliehen. Man sieht, wie sie über zwei Jahre lang einen Tunnel mit kleinsten Hilfsmitteln (z. B. einer Möhre) gegraben haben.


 

Viel Arbeit für ein paar Meter Weg!

Viel Arbeit für ein paar Meter Weg!

 


Außerhalb der Baracken sind sogenannte „Tiger-Käfige“. Das sind kleine Gitterkästen auf dem Boden, in der die Gefangenen kaum Platz zum Liegen hatten. Wenn sie sich bewegten, verletzten sie sich am Stacheldraht selbst. Sie lagen da oft viele Tage lang und waren tagsüber der Sonne ausgesetzt und nachts den Moskitos. Auf den Infotafeln stand, dass viele einfach in diesen Käfigen starben. Bei manchen ist die Haut verbrannt und es hat sich eine neue dünne Haut gebildet, die dann wieder verbrannt ist usw. Es ist sehr bedrückend, das alles zu sehen.

Auch wenn es sicher wichtig ist, so grausame Taten aus der Vergangenheit zu zeigen, so kam es uns trotzdem auch ein kleines bisschen wie Propaganda gegen die Amerikaner vor. Der Krieg ist einfach noch nicht lange her und noch lange nicht vergessen.


 


 

Bist du schon mal da gewesen? Wie war dein Eindruck?

Gefüllte Paprika mit Hackfleisch

Die gefüllten Paprika vor dem Schmoren

Die gefüllten Paprika vor dem Schmoren

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Gefüllte Paprika kenn ich seit meiner Kindheit. Eigentlich ist es kein Herbstrezept, aber gerade in der kühleren Jahreszeit, wenn es draussen früh dunkel wird, gefällt mir so ein wohltuendes warmes Essen in dem einfach alles leckere mit drin ist. Genau deswegen gab es heute Abend dieses Rezept hier.

Zutaten (3-4 Personen):

Gefüllte Paprika und Fleischbällchen

Gefüllte Paprika und Fleischbällchen

Wasser zum aufweichen der Brezel
1 alte Brezel (getrocknet) – es geht auch eine Scheibe Toast
4-5 Paprika
1-2 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
1 Zwiebel
500 g Hackfleisch
1/2 Bund Petersilie
1 Ei
1 TL Senf
Pfeffer
Salz
1 EL pro Paprika geriebenen Gouda zum überbacken
2 EL Öl
3 EL Tomatenmark
400 ml heißes Wasser
1 TL Gemüsebrühe
1 EL Mehl
1 Prise Zucker
Reis (passt sehr gut dazu)

Zubereitung (40-50 Min):

Zuerst sollte man die Brezel in Wasser einweichen. Sobald sie ein bisschen Wasser gezogen hat, nimmt man sie raus und zerschneidet sie mit einem Messer in kleine Teile, die dann wieder den Weg ins Wasserbad finden. Sonst sind diese dann zu hart für die Hackfleisch-Füllung.

Nun die Paprika waschen und den Deckel (diese nicht wegwerfen) oben entfernen bzw. aufschneiden. Die Schoten innen schön säubern. Weiter geht es mit dem Hacken der Knoblauchzehen. Dann kann man auch direkt die Zwiebel klein würfeln. Knoblauch und Zwiebelwürfel kommen dann direkt mit dem Hackfleisch in eine große Schüssel. Dazu kommt ein halber Bund Petersilie, den man vorher klein hackt. In die Schüssel kommen außerdem noch das Ei, der Pfeffer und das Salz.
Die Brezel sollte nun weich genug sein. Den wässrigen Teig ein wenig auswringen und mit in die Schüssel geben. Den ganzen Inhalt nun gut vermischen und durchkneten.

Nun füllen wir die Paprikaschoten bis zum Rand und geben oben drauf den Käse. Das Hackfleisch, welches über bleibt, formen wir zu kleinen Bällchen. Diese braten wir direkt in einer Pfanne mit dem Öl 3 Minuten an, dabei gut wenden. Die Bällchen nehmen wir wieder aus der Pfanne und geben das Tomatenmark in die heiße Pfanne. Nun kommt das Wasser zusammen mit der Gemüsebrühe in die Pfanne. Nach 1 weiteren Minute kommt das Mehl dazu (am besten mit einem Schneebesen einrühren!). Das Ganze mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zu guter Letzt kommen nun alle Paprika in die Pfanne mit der Soße. Die Fleischbällchen kommen ebenfalls mit rein und die Paprikadeckel kommen klein geschnitten ebenso in die Soße. Deckel drauf und für 20-30 Min schmoren lassen. Im Anschluss mit Reis servieren! Unglaublich lecker!

Wir freuen uns über eure Kommentare zu diesem Rezept, gerne mit Bildern!