Gefüllte Paprika mit Hackfleisch

Die gefüllten Paprika vor dem Schmoren

Die gefüllten Paprika vor dem Schmoren

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Gefüllte Paprika kenn ich seit meiner Kindheit. Eigentlich ist es kein Herbstrezept, aber gerade in der kühleren Jahreszeit, wenn es draussen früh dunkel wird, gefällt mir so ein wohltuendes warmes Essen in dem einfach alles leckere mit drin ist. Genau deswegen gab es heute Abend dieses Rezept hier.

Zutaten (3-4 Personen):

Gefüllte Paprika und Fleischbällchen

Gefüllte Paprika und Fleischbällchen

Wasser zum aufweichen der Brezel
1 alte Brezel (getrocknet) – es geht auch eine Scheibe Toast
4-5 Paprika
1-2 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
1 Zwiebel
500 g Hackfleisch
1/2 Bund Petersilie
1 Ei
1 TL Senf
Pfeffer
Salz
1 EL pro Paprika geriebenen Gouda zum überbacken
2 EL Öl
3 EL Tomatenmark
400 ml heißes Wasser
1 TL Gemüsebrühe
1 EL Mehl
1 Prise Zucker
Reis (passt sehr gut dazu)

Zubereitung (40-50 Min):

Zuerst sollte man die Brezel in Wasser einweichen. Sobald sie ein bisschen Wasser gezogen hat, nimmt man sie raus und zerschneidet sie mit einem Messer in kleine Teile, die dann wieder den Weg ins Wasserbad finden. Sonst sind diese dann zu hart für die Hackfleisch-Füllung.

Nun die Paprika waschen und den Deckel (diese nicht wegwerfen) oben entfernen bzw. aufschneiden. Die Schoten innen schön säubern. Weiter geht es mit dem Hacken der Knoblauchzehen. Dann kann man auch direkt die Zwiebel klein würfeln. Knoblauch und Zwiebelwürfel kommen dann direkt mit dem Hackfleisch in eine große Schüssel. Dazu kommt ein halber Bund Petersilie, den man vorher klein hackt. In die Schüssel kommen außerdem noch das Ei, der Pfeffer und das Salz.
Die Brezel sollte nun weich genug sein. Den wässrigen Teig ein wenig auswringen und mit in die Schüssel geben. Den ganzen Inhalt nun gut vermischen und durchkneten.

Nun füllen wir die Paprikaschoten bis zum Rand und geben oben drauf den Käse. Das Hackfleisch, welches über bleibt, formen wir zu kleinen Bällchen. Diese braten wir direkt in einer Pfanne mit dem Öl 3 Minuten an, dabei gut wenden. Die Bällchen nehmen wir wieder aus der Pfanne und geben das Tomatenmark in die heiße Pfanne. Nun kommt das Wasser zusammen mit der Gemüsebrühe in die Pfanne. Nach 1 weiteren Minute kommt das Mehl dazu (am besten mit einem Schneebesen einrühren!). Das Ganze mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.

Zu guter Letzt kommen nun alle Paprika in die Pfanne mit der Soße. Die Fleischbällchen kommen ebenfalls mit rein und die Paprikadeckel kommen klein geschnitten ebenso in die Soße. Deckel drauf und für 20-30 Min schmoren lassen. Im Anschluss mit Reis servieren! Unglaublich lecker!

Wir freuen uns über eure Kommentare zu diesem Rezept, gerne mit Bildern!

Ho Chi Minh City lernst du am besten als Tiger kennen!

In Ho Chi Minh City (früher Saigon) gibt es 10 Millionen Einwohner und 6 Millionen Mopeds! Die Stadt ist voll davon und da lag es auch nah, die Stadt ebenso zu erkunden. Auf den Straßen Ho Chi Minh Citys scheint es keine Regeln zu geben. Alles fährt kreuz und quer und man hat als Europäer so seine Schwierigkeiten damit. Es ist schon als Fußgänger ein Abenteuer, eine Straße zu überqueren. Auf ein Moped wollten wir uns also erst gar nicht schwingen. Zum Glück gibt es Tiger Tours! Man kann verschiedenste Touren buchen und fährt dann als Beifahrer mit einer vietnamesischen Studentin mit.

 

Wir haben eine individuelle Tour gebucht und eine Foodtour (Darüber schreibe ich in einem anderen Artikel!). Zusätzlich gibt es noch einige andere Vorschläge für Touren, wobei alles sehr flexibel anpassbar ist.

Die individuelle Foto-Tour

Wir wurden – wie vorher per Mail vereinbart – morgens um 9 Uhr in der Lobby unseres Hotels von zwei sehr netten Studentinnen abgeholt. Sie sprachen sehr gut Englisch. Jeder bekam einen Motorrad-Helm aufgesetzt und setzte sich hinter eine von den Tiger-Mädels. Meine Fahrerin sagte mir noch, dass ich einfach die Augen schließen soll oder ihre Hand halten könnte, wenn der Straßenverkehr zu beängstigend für mich werden würde … Ich muss aber sagen, obwohl wirklich Chaos pur auf den Straßen herrscht, hatte ich zu keiner Zeit Angst. Sie fuhr sehr souverän und gekonnt durch den Trubel. Die Mopeds der Fahrerinnen waren sehr neuwertig und man saß bequem im Sattel. Mit der Zeit hat es richtig Spaß gemacht … Ich habe mich teilweise gefühlt wie in einem Computerspiel! Vorne habe ich wie so ein Ego-Shooter den Helm und das Lenkrad meiner Fahrerin gesehen (die natürlich kleiner war als ich) und wir wichen den Hindernissen auf der Straße aus. Dabei ist es in Ho Chi Minh City auch kein Problem, einfach mal auf einen Gehweg zu fahren!

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Souveräne Fahrerin auf den chaotischen Straßen

 

Ngoc Hoang – der Tempel des Jade-Kaisers
Zuerst haben wir die Emperor Jade Pagode (Ngoc Hoang) besichtigt. Das ist ein chinesischer Tempel mit vielen grotesken Statuen und Figuren im Inneren. Es gibt einen Raum, der dem Herrscher des Himmels geweiht ist, und einen Raum daneben, der die Hölle symbolisiert. Ich fand allerdings beide Räume bzw. die Figuren darin sehr bedrohlich. Die Pagode wird auch „Schildkröten-Tempel“ genannt. Vor dem Tempel ist ein Wasserbecken mit Schildkröten und eines mit Fischen. Frauen, die eine Schildkröte kaufen und sie in das Becken werfen, soll Fruchtbarkeit versprochen werden. Wenn die Schildkröte dann Junge bekommt, soll die Frau es auch. Arme Schildkröten. 🙁



Die Märkte
Danach fuhren die Mädchen uns zu einem lokalen Markt, wo wir durch die engen Gassen gehen konnten. Diese Art Markt gibt es überall in Asien so. Das war für uns nichts Neues. Wir machten kurz Pause und tranken einen Ananas-Smoothie und eine frische Kokosnuss. Dann ging es auch schon weiter: Also aufs Moped geschwungen und zum Blumenmarkt. Der Blumenmarkt ist – wie uns erzählt wurde – hauptsächlich für Hochzeiten. Wenn ein Pärchen heiratet, schmücken sie die Eingänge mit vielen Blumen, sodass alle draußen schon sehen, was los ist.

Neben dem Blumenmarkt gab es den Haustiermarkt. Den hätte ich lieber nicht angesehen, weil ich es sehr schrecklich finde. Allerdings ist es auch wichtig, darüber zu schreiben und Fotos zu zeigen, um das Thema nicht zu verschweigen. Man kann sie nicht alle retten … und das macht mich immer sehr traurig. Das ist aber auch der Grund, warum wir einen Straßenhund aus Kairo bei uns aufgenommen haben und keinen Hund von einem Züchter. Bei dem Elend, was ich auf den Straßen und in den Ländern sehe, kann ich einfach nicht anders.



Phở bò zur Mittagspause
Nach dem Tiermarkt machten wir eine Mittagspause in einem kleinen Restaurant und aßen Phở bò, eine typische vietnamesische Rinderbrühe mit Nudeln und Fleisch. Meine Suppe war noch mit extra Zutaten und wohl noch typischer vietnamesisch. Diese Suppe gibt es wirklich an jeder Ecke. Die Vietnamesen essen sie oft zum Frühstück.



Armes und reiches Viertel in Ho Chi Minh City
Nach der Mittagspause fuhren wir mit unseren Mopeds in das ärmste Viertel von Ho Chi Minh Stadt. Die Menschen leben dort in heruntergekommenen Hütten oder auf Booten. Überall liegt Müll herum und mittendrin sieht man immer wieder Kinder und Familien sitzen. Unsere Tiger-Mädels sagten uns, dass wir nur kurz durchfahren können, weil sie etwas Bedenken hatten. Sie meinten danach, dass die Menschen da bestimmt jetzt gerade das erste Mal in ihrem Leben eine „weiße Frau“ gesehen hätten. Tatsächlich ist das in manchen Gebieten von Ho Chi Minh Stadt noch etwas Besonderes. Auf einem Markt wurde ich tatsächlich von Schülerinnen angesprochen, ob sie mich interviewen dürfen und ein Foto mit mir machen, weil ich so „anders“ aussehe … 🙂

Um einen Gegensatz zu sehen, fuhren wir danach in das reichste Viertel von Ho Chi Minh Stadt. Es gab abgesperrte Häuser, die nur von Regierungsmitgliedern bewohnt wurden und sehr wenig Müll auf den Straßen. Die meisten Straßen sehen so aus, wie bei uns „normale“ Stadtteile. Relativ einfach und sauber. Villen sieht man kaum bis gar nicht.



Regenzeit!
Am Ende unserer Tour fängt es noch mal ordentlich an zu regnen. Es ist Ende Mai und die Regenzeit hat bereits begonnen. Also durchaus normal, dass es mal von einer Minute auf die andere mit voller Wucht losplästert. Die Tiger-Mädels haben dafür aber vorgesorgt und für uns beide gelbe Plastikcapes dabei! Unter den Plastikcapes habe ich allerdings so geschwitzt, dass wir auch gut einfach vom Regen nass werden hätten können …



Die Tour hat sich auf jeden Fall gelohnt, um in kurzer Zeit die Orte in Ho Chi Minh Stadt zu sehen, die uns wirklich interessiert haben. Man kann die Tour vorher am besten per Mail abstimmen und ist da sehr flexibel. Mit dem Moped ist man auf jeden Fall am schnellsten in der Stadt unterwegs und ich hatte zu keiner Zeit Angst, da mitzufahren! Es hat sehr viel Spaß gemacht!

Buche auf jeden Fall eine Tour bei Tiger Tours, wenn du Ho Chi Minh Stadt besuchst!

http://www.mytigertour.com/

Unsere Lieblingsfarbe? BUNT!

Lieblingsfarbe-BUNT_Logo_WebDeutschland ist derzeit eine wichtige Anlaufstelle für Flüchtlinge aus Krisengebieten. Auch hier in Essen sind Menschen aus unterschiedlichen Ländern gerade auf der Suche nach Sicherheit und einem neuen Zuhause. Wir sind der Meinung, dass jeder etwas dazu beitragen kann, ihnen die Ankunft und das Leben hier zu erleichtern. Daher möchten wir dir hier heute ein Projekt vorstellen, das uns persönlich sehr am Herzen liegt.

Ein Song für mehr Toleranz und Respekt gegenüber Flüchtlingen und Menschen in Not

Für “Lieblingsfarbe BUNT” haben sich engagierte Künstler und Künstlerinnen aus Essen eine Sprache ausgesucht, die Menschen aus aller Welt verstehen: Musik. Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Reinhard Paß wurde ein ehrenamtliches Projekt ins Leben gerufen, das nicht nur ein positives Signal für Menschlichkeit setzen, sondern auch Spenden für die direkte Verwendung in Essener Flüchtlingsdörfern sammeln will.

Essener Künstlerinnen und Künstler engagieren sich und singen gemeinsam einen Song für mehr Respekt und Toleranz gegenüber Flüchtlingen und Menschen in Not. (Foto: Frank Lothar Lange, www.franklotharlange.de)

Essener Künstlerinnen und Künstler engagieren sich und singen gemeinsam einen Song für mehr Respekt und Toleranz gegenüber Flüchtlingen und Menschen in Not. (Foto: Frank Lothar Lange, www.franklotharlange.de)

Künstler und Künstlerinnen aus den verschiedensten Musikrichtungen sind für das Projekt zusammengekommen, um gemeinsam einen Song aufzunehmen, der ein Zeichen für Toleranz, Respekt und ein friedliches, “buntes” Miteinander setzen soll. Dieser Song steht dir seit dem 09.09.15 um 09.00 Uhr zum kostenlosen Download zur Verfügung. Natürlich haben wir auch persönlich unseren Beitrag zu diesem Projekt geleistet: Neben Franks Einsatz am Bass konnten wir außerdem mit punktbar, unserer Agentur für Kommunikationslösungen, den Internetauftritt und die Social Media Seiten für die Lieblingsfarbe BUNT beisteuern. Wir sind stolz und froh, ein Teil dieser wunderbaren Aktion sein zu dürfen!

Mehr unter www.lieblingsfarbe-bunt.de

Foto: Frank Lothar Lange

Foto: Frank Lothar Lange

Foto: Frank Lothar Lange

Foto: Frank Lothar Lange

Süßkartoffel aus dem Ofen mit Avocado-Basilikum-Creme

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Ein Gastbeitrag von Isabella Balbach

Während meines Praktikums bei den gourMETTs bzw. deren Agentur punktbar habe ich nicht nur am Computer gesessen, sondern wir haben auch zusammen gekocht: und zwar vegetarische Ofen-Süßkartoffeln mit Avocado-Basilikum-Creme. Das Rezept haben wir aus dem Buch von Hannah Frey: Clean Eating – natürlich kochen.

Hier sind das Rezept und die Anleitung dazu:

Zutaten für 2 Personen

  • 2 Süßkartoffeln
  • 2 Avocados
  • 100g Frischkäse
  • 6 Stängel Basilikum
  • Salz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 1 Granatapfel
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Die Süßkartoffeln sollten alle ungefähr die gleiche Größe haben.

Als erstes den Backofen auf 200 Grad bei Ober- und Unterhitze (Umluft: 180 Grad) vorheizen.Währenddessen die Süßkartoffeln waschen und mit einer Gabel Löcher einstechen.Wenn der Ofen vorgeheizt ist, die Süßkartoffeln auf einem mit Backpapier bedeckten Backblech in den Ofen schieben. Dort bleiben sie nun je nach Größe ca. 45 Minuten. In dieser Zeit wird nun der Rest erledigt.

Jetzt werden die Avocados halbiert, die Kerne entfernt und das Fruchtfleisch mit einem Löffel herausgeholt. Den Inhalt der Avocados nun in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken und mit dem Frischkäse mischen – oder du wirfst beides zusammen in einen Mixer, dann musst du jedoch den Inhalt möglicherweise mehrmals mit einem Löffel nach unten drücken.

Als nächstes wird das Basilikum gewaschen, trocken getupft, (Blätter) abgezupft und trockengeschüttelt. Dann ebenfalls in die Schüssel (oder den Mixer) geben. Jetzt noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und, falls alles noch nicht im Mixer gelandet ist, mit einem Pürierstab zerkleinern.

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Ein super Tipp, um die Kerne aus dem Granatapfel zu entfernen.

So einfach holst du die Kerne aus dem Granatapfel heraus:

Den Granatapfel in der Mitte durchschneiden und in eine mit Wasser gefüllte Schüssel geben. Dann mit den Fingern die Kerne unter Wasser von der Schale trennen. Durch den Gewichtsunterschied sinken nun die Granatapfelkerne auf den Boden der Schüssel und der Rest an die Wasseroberfläche. So könnt ihr das Wasser und die Schale ganz einfach ohne Kerne abschütten.

Wenn jetzt genug Zeit vergangen ist, die Süßkartoffeln mit einer Gabel anstechen, um zu testen, ob sie gar sind. Wenn sie fertig sind, aus dem Ofen nehmen und auf Tellern verteilen. Als letztes in der Mitte aufschneiden, die Avocado-Creme darauf verteilen und mit Granatapfelkernen garnieren.

 

Wie hat es dir geschmeckt?


 

Das Clean-Eating-Konzept mit seinen fünf Grundregeln, das grundsätzlich auch den Genuss von Fisch und Fleisch nicht ausschließt. Das Ziel von Clean Eating ist, von all den hochverarbeiteten Produkten wegzukommen und wieder möglichst frische, naturbelassene Lebensmittel zu essen.

Leckere vegetarische Pasta

 

Eine leckere vegetarische Pasta - LECKER!

Eine leckere vegetarische Pasta – LECKER!

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Vor ein paar Tagen habe ich mal wieder vegetarisch gekocht. Ja, ich mache das nicht so oft, aber es waren zwei Vegetarier unter den Gästen und da hat es sich einfach angeboten. Alle wollten Nudeln und ich habe mir überlegt, was man in so eine leckere Tomatensauce hineingeben kann. Also habe ich es direkt auch ausprobiert. Das Ergebnis gibt es hier als feines Rezept. Ich bin gespannt, was du zu meiner leckeren vegetarischen Pasta sagst. Man kann sie super auf Vorrat kochen und den Rest am nächsten Tag essen oder direkt einfrieren.

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Zutaten (8-10 Portionen):

3 EL Olivenöl
2 Zwiebeln
3 Zehen Knoblauch
3 Karotten
Tomatenmark
150 ml Rotwein
1 Zucchini
1 Aubergine
500 g Champignons
800 g Dosentomaten
400 ml Wasser
2 TL Gemüsebrühe
1/2 Basilikum-Pflanze (die Blätter)
1 kg Nudeln
Parmesan, gerieben
Pfeffer
Salz

Zubereitung:

In einen hohen Topf das Olivenöl hineingeben und heiß werden lassen. Nun die Zwiebeln, den Knoblauch und die Karotten hineingeben und 2 Minuten unter ständigem Rühren anschwitzen lassen. Nun das Tomatenmark hineingeben und eine weitere Minute rühren. Dann mit dem Rotwein ablöschen und für 2-3 Minuten einköcheln lassen.

Weiter geht es mit der vorher kleingeschnittenen Zucchini und Aubergine. Einfach 2 Minuten mit unterrühren. Danach kommen die gewürfelten Champignons und die Frühlingszwiebeln dazu und nach einer weiteren Minute die Dosentomaten und das Wasser mit der Gemüsebrühe. Nun noch 2 TL Pfeffer und 3 TL Salz dazu geben. Dann lassen wir alles bei geschlossenem Deckel für 10 Minuten kochen. Zum Schluss die Basilikumblätter in die Soße geben und umrühren. Die Nudeln nach Anleitung kochen.

Beim Anrichten die Nudeln in Teller geben, die selbstgewählte Menge an Soße darüber und den Parmesan frisch darüber reiben.

Na, wie hat’s geschmeckt?

Schnitzel Wiener Art

Es ist angerichtet: Schnitzel Wiener Art!

Es ist angerichtet: Schnitzel Wiener Art!

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Ein Klassiker! Eines der Besten habe ich vor vielen Jahren in Wien gegessen: hauchdünn und mit saftiger Panade. Aber man kann es ganz einfach auch daheim machen. Wichtig ist, dass man nicht an der Qualität des Fleisches spart. Denn genau darauf kommt es eben an. Wer es Original haben will, der nimmt auf jeden Fall Kalbfleisch von der Oberschale. Schweinefleisch geht natürlich auch. Mit Kalbfleisch heißt es „Wiener Schnitzel“ – mit Schweinefleisch „Schnitzel Wiener Art“. Das Panieren funktioniert ganz einfach und dauert auch gar nicht lange. Dafür bekommt man ein leckeres Essen, zu dem Pommes oder auch ein Omas Kartoffelsalat passen.

Schnitzel machen ist sehr einfach!

Schnitzeln machen ist sehr einfach!

 

Zutaten:

4 Schnitzel (Kalb oder Schwein)
2 Eier
2 EL Sahne
50 g Mehl
150 – 200 g Semmelbrösel
150 g Butterschmalz
1-2 Zitronen
Salz
Pfeffer

Zubereitung:

Die Schnitzel mit Küchentüchern abtupfen. Danach jedes Schnitzel zwischen zwei Frischhaltefolien legen und plattklopfen. Dies geht mit einem Fleischhammer bzw. einem Nudelholz. Anschließend das Fleisch von beiden Seiten salzen und pfeffern. Die Gefäße zum Panieren sollten so groß sein, dass die Schnitzel mühelos am Stück reingelegt werden können. In das erste Gefäß kommen die beiden Eier, die mit der Sahne verquirlt werden. In das zweite Gefäß kommt das Mehl und in das dritte die Semmelbrösel.

Butterschmalz wird nun in einer hohen Pfanne erhitzt. Wenn er heiß ist, wendet man die Schnitzel in Mehl, danach in der Ei-Sahne-Masse und zuletzt in die Semmelbrösel legen (von beiden Seiten). Dann kommt das Schnitzel in die Pfanne. Am besten das Stück Fleisch die ganze Zeit bewegen. Wenn die Ränder braun werden, wenden.

Beim Anrichten die Zitronen in Spalten schneiden und dazu servieren.
Einfach und lecker!

Platzsparend, saugkräftig, schnelltrocknend: das perfekte Badetuch für Reisen

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sie_transpFrüher habe ich immer eine mittelschwere Krise bekommen, wenn es hieß „20 kg Gepäck erlaubt“. Ich habe es fast nie hinbekommen, meinen Koffer für die Reise unter 20 kg zu halten. Da musste noch das eine Kleidchen mit und diese eine Hose … es könnte ja abends dann doch mal kühler werden … vielleicht doch noch das vierte Paar Schuhe … und zum Schluss, wenn eigentlich alles schon voll war: Badetücher! Dick und durstig.

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Frank hat es in Grau und in der Größe L

Besonders, wenn es dazu kommt, für die Rückreise wieder alles einzupacken, wird dieses Badetuch lästig. Eventuell ist es sogar noch leicht feucht und man versucht es dann irgendwie in Plastiktüten noch auf die Wäsche zu pressen. Wenn ich darüber nachdenke, ist so ein Badetuch in den meisten Fällen überflüssiges Gepäck. Die Hotels, in denen ich übernachte, haben eigentlich immer Handtücher, die man nutzen darf. Oft gibt es auch für den Pool- oder Strandbereich Badetücher, die man ausleihen kann. Aber trotzdem will ich nicht komplett auf ein Badetuch verzichten. Vielleicht fährt man mal zu einem einsamen Strand? Oder ist auf einer Tagestour mit einem spontanen Poolbesuch unterwegs? Für diesen Fall habe ich das ultimative Reise-Badetuch gefunden!

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In der praktischen Tasche ist das Badetuch von Cocoon äußerst platzsparend.

Es gibt dieses Mikrofaser-Badetuch von diversen Marken. Meines ist von Cocoon, Größe XL und natürlich in meiner Lieblingsfarbe Grün. Es ist ultraleicht und nimmt so gut wie keinen Platz weg. Es trocknet innerhalb von Minuten und ist extrem saugstark. Ich kann euch dieses Badetuch für die Reise wirklich sehr empfehlen!

 

Jetzt hier bestellen!

 

Geheimtipp: Paradies! Wild Beach Resort auf Phú Quốc

Ein traumhafter Strand am Wild Beach Resort in Phu Quoc

Ein traumhafter Strand am Wild Beach Resort in Phu Quoc

Das schöne Land Vietnam stand schon lange auf unserer Liste und nun war es endlich soweit, wir hatten gebucht. Doch wohin soll man gehen, wenn man noch nie da war? Also fragten wir erstmal Freunde und Bekannte und schauten uns im Internet um. Dabei fanden wir auf der größten Insel Vietnams Phú Quốc ein kleines, neues Mini-Resort mit dem schönen Namen „Wild Beach Resort“. Wir planten also erst einen Aufenthalt in der Hauptstadt Ho Chi Minh City (früher Saigon) und dann – als Gegensatz zur großen Stadt – eine Reise auf die Insel.

er02Das Resort mit 10 Bungalows (weitere werden gerade gebaut) befindet sich im Nordwesten der Insel, weit ab von der Hauptstadt Dương Đông. Auf Grund der Bewertungen, die im Internet zu finden waren, haben wir unseren Aufenthalt von 8 Tagen gebucht. Uns ist es lieber, wenn das Resort abseits von allem ist. Und wir mögen eher Gegenden, in denen die Leute noch ursprünglich leben und nicht alles mit touristischen Angeboten zugepflastert ist.

Das Badezimmer des Bungalows

Das Badezimmer des Bungalows

Wasser zum Füße abspülen vor jedem Bungalow

Wasser zum Füße abspülen vor jedem Bungalow

Angekommen am neuen Flughafen von Phú Quốc wurden wir direkt vom Hotelmanager mit einem Taxi abgeholt und 40 Minuten später waren wir am Resort. Jedes Fußballfeld ist größer als diese kleine Oase am westlichen Strand der Insel. In der Gegend gibt es kleine Resorts aber ansonsten nur Land und Leute. Dies war uns von Anfang an bewusst und für uns war der Aufenthalt auch eher ein Mix aus Entspannung und Arbeiten.

Wir hatten den rechten Bungalow, mit Sicht auf den Strand

Wir hatten den rechten Bungalow, mit Sicht auf den Strand

 

Es gibt viele Entspannungsmöglichkeiten am Strand

Es gibt viele Entspannungsmöglichkeiten am Strand

Unser Bett – noch ohne Moskitonetz

Unser Bett – noch ohne Moskitonetz

Unsere Aussicht jeden Morgen

Unsere Aussicht jeden Morgen

Das Leben könnte schlimmer sein!

Das Leben könnte schlimmer sein!

Sonne oder Schatten ... alles lässt sich einrichten

Sonne oder Schatten … alles lässt sich einrichten

Frisches Frühstück ... liebesvoll zubereitet

Frisches Frühstück … liebesvoll zubereitet

 

Das Wild Beach Resort in Phu Quoc vom Meer aus

Das Wild Beach Resort in Phu Quoc vom Meer aus

Das Resort besteht aus den Bungalows, von denen 2 mit Sicht auf den Strand stehen, dem offenen Restaurantbereich in dem man allerlei Essen bekommen kann (das Frühstück gibt es dort auch) und dem Strand. Mehr braucht es dort aber auch nicht. Die Zimmer haben keine Klimaanlage, dafür aber einen Ventilator. In unserem Fall auch mit Fernbedienung. Was die Ausstattung der Räume angeht, ist alles, was man braucht, vorhanden. Fast alle Zimmer haben auch ein Moskitonetz über dem Bett. In unserem Zimmer wurde das Moskitonetz vor der letzten Nacht noch angebracht, was bezüglich der großen Spinne auch besser war, aber das ist eine andere Geschichte … Das Bad ist sehr großzügig gestaltet und oben sogar offen. Wenn es regnete, fiel der Regen direkt auf ein paar Pflanzen. Es konnte so auch manchmal sein, dass ein Gecko sich ins Bad verirrte. Steckdosen waren ebenfalls genug und überall vorhanden. Das WLAN hat uns überrascht: Wir hatten noch nie so schnelles Internet und konnten dort im Paradies mit all der Abgeschiedenheit und Ruhe sehr gut und schnell arbeiten. Der perfekte Ort, um mal ungestört Dinge abzuarbeiten.

Der Strand ist beinahe verlassen und einsam. Ein kleines Fischerboot bringt die Bewohner zur nahegelegen Insel zum Sonnen oder Schnorcheln. Ansonsten ist das Wasser meistens wärmer als das Duschwasser und super angenehm. Man kann am Strand entlang in beide Richtungen spazieren. Der Strandbereich am Resort ist wirklich sehr sauber und in der ganzen Anlage (die ja nicht sehr groß ist) wird sehr genau darauf geachtet. Wenn mal etwas sein sollte, dann muss man es nur sagen und es wird sich sofort darum gekümmert. Wir benötigten Sonnenmilch und Insektenschutz und das wurde uns einfach so kostenlos zur Verfügung gestellt. Am Strand stehen bequeme Liegen, Hängekörbe und Hängematten.

Da die Bungalows direkt am Strand stehen und man mitten in der Natur relativ offen wohnt, muss man sich allerdings darüber im Klaren sein, dass der ein oder andere Krabbelgast mal dabei ist. Es gab viele Ameisen, die aber nicht sonderlich gestört haben. Am Strand kamen auch täglich freilebende, wilde Hunde vorbei, die aber alle sehr menschenbezogen und lieb waren. Sie bekamen vom Hotel auch Wasser und Futter.

An diesem Strand hat man seine Ruhe auf Phu Quoc

An diesem Strand hat man seine Ruhe auf Phu Quoc

Über den Hotelmanager haben wir auch mal einen Tagesausflug über die Insel gebucht, durch den wir ein paar spannende Details erfahren haben. Der Hotelmanager ist selbst mitgefahren und hat sich immer um alles gekümmert – ohne Aufpreis!

Wir haben uns super wohl gefühlt und wenn wir mal wieder auf Phú Quốc sind, werden wir dort sicherlich auch wieder halt machen. Wie wir erfahren haben, sind die meisten Besucher dort nur drei bis fünf Tage und nicht acht, wie wir. Selten hatten wir so einen guten und vor allem zuvorkommenden Service in einem so günstigen Resort oder Hotel wie im Wild Beach Resort auf Phú Quốc. Wir können es jedem nur empfehlen.

Blueberry Cheesecake NYC-Style

er02Irgendwann bekam ich eine Nachricht von einer guten Freundin, die fragte, ob wir ein Rezept für den besten Blueberry Cheesecake haben. Ich habe mich also an diese Aufgabe gemacht und ein bisschen experimentiert.

Heraus kam dann das folgende Rezept. Er ist super einfach nachzumachen und man braucht nicht mal zu backen. Viel Spaß bei der Zubereitung!

Zutaten:

300 g Heidelbeeren/Blaubeeren (TK geht auch)
400 g Doppelrahmfrischkäse
150 g Joghurt
100 g Butter (nicht kalt)
100 g Butterkekse oder Vollkornkekse
100 g Schlagsahne
75 g Mandeln mit Haut
100 g Zucker
1 Pck. Vanillinzucker
1 Zitrone, unbehandelt
6 Blätter Gelatine oder Gelatinepulver

Zubereitung:

Wenn man TK-Beeren verwendet, diese zuerst bei Zimmertemperatur antauen lassen. Wir benutzen TK und frische Blaubeeren. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und die Form mit Butter einfetten. Nun die Mandeln grob hacken und in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett goldbraun anrösten. Die Kekse grob zerbröseln (Tipp: mit dem Messer oder in eine Tüte füllen, diese fest verschließen und dann zum Beispiel mit einem Nudelholz draufschlagen). Die Butter in einem Topf heiß werden lassen bis sie flüssig ist. Mandeln, Kekse und Butter mischen und auf dem Boden der Springform gleichmäßig verteilen. Die Form mit der Masse für 30 Min in den Kühlschrank stellen, bis der Boden hart ist.

5 Blätter und 1 Blatt Gelatine getrennt in kaltem Wasser einweichen. Zitrone heiß waschen, trocknen und die Schale dünn abreiben. Zitrone halbieren und auspressen. Die Sahne streif schlagen und kalt stellen.
Nun Zucker, Joghurt, Frischkäse, Vanillinzucker, Zitronenschale und 3 EL Zitronensaft mit einem Schneebesen glatt rühren. 5 Blätter Gelatine ausdrücken, bei sehr schwacher Hitze auflösen und vom Herd ziehen. Erst 2 EL der Frischkäsecreme einrühren, im Anschluss dann den Rest der Creme. Die Sahne unterheben. Die ganze Creme dann auf den Boden geben und nochmal 30 Min im Kühlschrank kalt stellen.

Die Heidelbeeren mit einem Stabmixer pürieren. Wenn du frische und TK-Beeren benutzt, lasse ein paar der frischen ganz. 1 Blatt Gelatine ausdrücken, bei sehr schwacher Hitze auflösen und vom Herd ziehen. Zuerst 1 EL Heidelbeeren einrühren, dann den Rest. Nun das Püree auf die Käsemasse geben und die ganzen Heidelbeeren darauf verteilen. Den Kuchen dann für einige Stunden oder über Nacht kühl lagern.

Wie hat er dir geschmeckt?

Ich – und die Toilettenproblematik in Asien

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Jemand muss dieses Thema einfach mal ansprechen. Es ist kompliziert, es ist teilweise anrüchig und auch speziell, … ABER: Es ist notwendig, darüber zu sprechen! Die Toilettensituation in asiatischen Ländern. Weiterlesen