Rom-Tipp: Neben Pizza und Pasta auch mal einen Salat?

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sie_transpIn Rom gibt es unfassbar viele Restaurants – und fast in jedem bekommt man Pizza und Pasta. Gut … ich muss sagen, dass ich ziemlich lange Pizza und Pasta essen kann, ohne etwas zu vermissen, aber nach einigen Tagen hatte ich dann doch Bock auf was Grünes. Den Standard-Salat bekommt man meist auch in den Pizza-Pasta-Läden, aber wenn man einen etwas außergewöhnlichen Salat essen will, muss man sich schon auf die Suche begeben.

Ich habe tatsächlich ein Restaurant gefunden, in dem es sehr viele Salate gibt. Passenderweise heißt der Laden L’Insalata Ricca und er befindet sich an drei Standorten in Rom: Largo dei Chiavari 85, Piazza del Risorgimento 5-6 und Piazza Albania 4.

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Hier gibt es Salata mit Avocado, Krabben, Ei, Hühnchen, Fisch, diversen Gemüsesorten – eben alles, was das Herz begehrt, sollte man mal etwas gesünderes essen wollen als Spaghetti Carbonara oder Pizza Funghi. Die Salate sind ziemlich groß und man bekommt sie in einer Schüssel serviert. Unbedingt ausprobieren, wenn du mal längere Zeit in Rom bist!

 

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Buongiorno! Frühstück in Rom

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Der Römer ansich frühstückt eher minimal. Oft trifft man sich in einer kleinen Bar und bestellt einen Cappuccino und ein Cornetto, welches ein Croissant mit oder ohne Füllung ist. Manchmal auch nur einen Café, wobei damit in Rom der Espresso gemeint ist. Dieses kleine Frühstück wird dann direkt an der Theke im Stehen verspeist. Das wirkt erst mal ungemütlich, ist aber enorm kontaktfördernd. Meist herrscht ein lautes Durcheinander direkt am Tresen. Will man das Frühstück doch an einem der meist wenigen Tische zu sich nehmen, kann es sein, dass man etwas mehr bezahlen muss.

Kein Herz für die Herzhaften

Der Italiener frühstückt süß. Cappuccino und süßes Gebäck reichen ihm. Es gibt auch immer Panini zu kaufen, die mit Käse, Schinken, Antipasti usw. belegt sind, aber die kosten gleich 4,50 Euro bis 8 Euro. Da muss man als herzhafter Frühstücksmensch ein bisschen tiefer in die Tasche greifen … Einen Cappuccino mit Cornetto bekommt man hingegen schon zusammen für ca. 3,90 Euro. Je nach Lage der Frühstücksbar auch günstiger oder sehr viel teurer. Ganz klarer Tipp: Niemals in einer Bar in der Nähe eines großen Platzes oder einer Sehenswürdigkeit essen. Lieber zwei bis drei Seitenstraßen weiterlaufen und da dann essen. Das spart oft Unmengen an Geld!

 

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Wir haben diverse Frühstückslokalitäten ausprobiert und können dir einige empfehlen:

  1. Lemongrass
    Hier gibt es nicht nur das zweitbeste Gelato der Stadt/Welt (… denn Rom ist doch ganz klar die Gelato-Metropolo schlechthin …), sondern auch ein sehr günstiges typisch römisches Früstück – eben Cappuccino e Cornetto! Hier kostet es auch nicht mehr, wenn man sich an einen Tisch setzt (es gibt aber nur sehr wenige). Das Lemongrass gibt es an zwei Adressen: Via Barletta 1 im Stadtteil Prati und in der Via Ottaviano 29 (Metrostation Ottaviano in der Nähe des Vatikans).gourmetts_fruehstueck-rom_3
  2. Cafffee Camerino
    Ja, es wird tatsächlich mit drei „f“ geschrieben. Ein absolut typisches römisches Café mit viel Trubel. Hier wird hauptsächlich am Tresen gefrühstückt, aber es gibt draußen einige Tischchen, auf die man ausweichen kann. Die Preise sind etwas höher, aber noch nicht sehr teuer. Es gibt sehr leckere Panini. Das Essen und der Café wird – wie üblich – an der Theke und am Tresen bestellt, aber dann an der Kasse gegenüber bezahlt. Das Cafffee Camerino liegt in der Largo Arenula 30 direkt neben dem Largo di Torre Argentina, dem Platz, an dem Julius Caesar ermordet wurde.
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  3. Enoteca Trastevere
    Ein Restaurant im Stil der 60-er Jahre eingerichtet und auch genau mit dieser Musik! Es gibt ein kleines Frühstücks-Buffett für 7,90 Euro inkl. einem Cappuccino und einem Saft. Man findet dort Eier, Bacon, Würstchen, Käse, Müsli, Marmelade, Kuchen, Muffins, … Das Buffett ist bis 11:30 Uhr geöffnet und man sollte schon etwas früher da sein. Wir waren leider etwas spät und konnten nur noch einen Happen essen. Wirklich empfehlenswert! Der Stadtteil Trastevere ist eigentlich für sein turbulentes Nachtleben bekannt. Hier reiht sich ein süßes Restaurant nach dem nächsten. Also wer abends durch die Gässchen schlendern und gut essen möchte, sollte nach Trastevere fahren!

Nicht empfehlenswert sind die Läden rund um den Bahnhof Termini. Da haben wir nur schlechte Erfahrungen gemacht.

Wo hast du in Rom gefrühstückt? Hast du Tipps?

Die Gewinner unseres Vietnam-Pfeffer-Gewinnspiels stehen nun fest!

Vor 3 Wochen haben wir auf unserer gourMETTs-Facebook-Seite ein kleines Gewinnspiel-Pfeffer-Phu-Quoc gestartet. Zu gewinnen gab es eine kleine Dose des Phu-Quoc Pfeffers, den wir von der Insel mitgebracht haben.
Nun haben wir die 3 Gewinner gezogen … schau am besten ins Video, ob du dabei warst.

Danke an alle fürs Mitmachen!

Sei nächstes Mal dabei, wenn wir wieder etwas verlosen und trage dich in den gourMETTs-Newsletter ein. Natürlich kostenfrei!

Phú Quốc – die Insel, wo der Pfeffer wächst …

 

Phú Quốc ist eine vietnamesische Insel, die vor Kambodscha im Golf von Thailand liegt. Wir haben 9 Tage auf dieser wunderschönen Insel verbracht und auch gesehen, wie dort der Pfeffer geerntet wird. Der Pfeffer ist von sehr hoher Qualität und weltweit beliebt.

 


Qualitativ hochwertiger Pfeffer!

Weltweit beliebter Pfeffer!


Wenn also jemand sagt „Du sollst bleiben, wo der Pfeffer wächst!“ – freut euch! Die Insel ist ein wahres Paradies! Wahrscheinlich aber leider nicht mehr allzu lang, denn der Tourismus macht sich immer breiter. Wir haben an vielen Stellen gesehen, wie der Dschungel abgeholzt wurde, um Platz für neue Infrastruktur zu schaffen. Wer Phú Quốc noch besuchen will, sollte dies also schnell machen!

Überall auf der Insel sieht man Pfefferplantagen. Zwischen den Pfefferstauden wird ein kleiner Graben gegraben, um dort in der besonders trockenen Zeit das Wasser einzulassen. Für die Pfefferernte steigen meist die Frauen einfach auf eine Leiter und pflücken die Zweige mit den reifen Pfefferkörnern ab. Dabei hat der Pfeffer je nachdem wann er geerntet wird, unterschiedliche Färbungen. Zuerst ist der Pfeffer an der Pflanze grün. Schwarz wird er erst, wenn er geerntet und getrocknet wurde. Weißer Pfeffer ist geschälter vollreifer Pfeffer. Roter Pfeffer ist vollreifer Pfeffer, der aber nur seine Farbe behält, wenn er nach der Ernte in salzige Laken eingewickelt wird.


 


Der Pfeffer aus Phú Quốc soll sehr aromatisch sein. Wir sind schon auf seinen ersten Einsatz in unserer Küche gespannt. Wir haben uns natürlich direkt mit weißem und schwarzem Pfeffer eingedeckt.

Coconut Tree Prison auf Phú Quốc

Im südlichen Teil der Insel Phu Quoc in Vietnam befindet sich das Phu Quoc Prison (Nhà tù Phú Quốc) oder auch Coconut Tree Prison, welches heute ein Museum ist.

Es wurde 1949 von den Franzosen gebaut und später von den Amerikanern im Vietnamkrieg betrieben, um Revolutionäre und Widerstandskämpfer zu foltern. Das Gefängnis ist mit viel Stacheldrahtzaun umgeben und an den Ecken stehen Türme, auf denen Wachposten mit Gewehren standen. Im Coconut Tree Prison oder Coconut Tree Camp stehen viele Wellblechbaracken, die nur mit Holzbänken ausgestattet sind. In den Baracken sieht man heute viele lebensgroße Figuren, die scheinbar unzähligen Folterszenen nachstellen. Der Anblick ist ziemlich gruselig und Kinder sollten vielleicht nicht dieses Museum besuchen.

In der Zeit, in der das Gefängnis betrieben wurde, ist es allerdings auch zahlreichen Inhaftierten gelungen, zu fliehen. Man sieht, wie sie über zwei Jahre lang einen Tunnel mit kleinsten Hilfsmitteln (z. B. einer Möhre) gegraben haben.


 

Viel Arbeit für ein paar Meter Weg!

Viel Arbeit für ein paar Meter Weg!

 


Außerhalb der Baracken sind sogenannte „Tiger-Käfige“. Das sind kleine Gitterkästen auf dem Boden, in der die Gefangenen kaum Platz zum Liegen hatten. Wenn sie sich bewegten, verletzten sie sich am Stacheldraht selbst. Sie lagen da oft viele Tage lang und waren tagsüber der Sonne ausgesetzt und nachts den Moskitos. Auf den Infotafeln stand, dass viele einfach in diesen Käfigen starben. Bei manchen ist die Haut verbrannt und es hat sich eine neue dünne Haut gebildet, die dann wieder verbrannt ist usw. Es ist sehr bedrückend, das alles zu sehen.

Auch wenn es sicher wichtig ist, so grausame Taten aus der Vergangenheit zu zeigen, so kam es uns trotzdem auch ein kleines bisschen wie Propaganda gegen die Amerikaner vor. Der Krieg ist einfach noch nicht lange her und noch lange nicht vergessen.


 


 

Bist du schon mal da gewesen? Wie war dein Eindruck?

Ho Chi Minh City lernst du am besten als Tiger kennen!

In Ho Chi Minh City (früher Saigon) gibt es 10 Millionen Einwohner und 6 Millionen Mopeds! Die Stadt ist voll davon und da lag es auch nah, die Stadt ebenso zu erkunden. Auf den Straßen Ho Chi Minh Citys scheint es keine Regeln zu geben. Alles fährt kreuz und quer und man hat als Europäer so seine Schwierigkeiten damit. Es ist schon als Fußgänger ein Abenteuer, eine Straße zu überqueren. Auf ein Moped wollten wir uns also erst gar nicht schwingen. Zum Glück gibt es Tiger Tours! Man kann verschiedenste Touren buchen und fährt dann als Beifahrer mit einer vietnamesischen Studentin mit.

 

Wir haben eine individuelle Tour gebucht und eine Foodtour (Darüber schreibe ich in einem anderen Artikel!). Zusätzlich gibt es noch einige andere Vorschläge für Touren, wobei alles sehr flexibel anpassbar ist.

Die individuelle Foto-Tour

Wir wurden – wie vorher per Mail vereinbart – morgens um 9 Uhr in der Lobby unseres Hotels von zwei sehr netten Studentinnen abgeholt. Sie sprachen sehr gut Englisch. Jeder bekam einen Motorrad-Helm aufgesetzt und setzte sich hinter eine von den Tiger-Mädels. Meine Fahrerin sagte mir noch, dass ich einfach die Augen schließen soll oder ihre Hand halten könnte, wenn der Straßenverkehr zu beängstigend für mich werden würde … Ich muss aber sagen, obwohl wirklich Chaos pur auf den Straßen herrscht, hatte ich zu keiner Zeit Angst. Sie fuhr sehr souverän und gekonnt durch den Trubel. Die Mopeds der Fahrerinnen waren sehr neuwertig und man saß bequem im Sattel. Mit der Zeit hat es richtig Spaß gemacht … Ich habe mich teilweise gefühlt wie in einem Computerspiel! Vorne habe ich wie so ein Ego-Shooter den Helm und das Lenkrad meiner Fahrerin gesehen (die natürlich kleiner war als ich) und wir wichen den Hindernissen auf der Straße aus. Dabei ist es in Ho Chi Minh City auch kein Problem, einfach mal auf einen Gehweg zu fahren!

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Souveräne Fahrerin auf den chaotischen Straßen

 

Ngoc Hoang – der Tempel des Jade-Kaisers
Zuerst haben wir die Emperor Jade Pagode (Ngoc Hoang) besichtigt. Das ist ein chinesischer Tempel mit vielen grotesken Statuen und Figuren im Inneren. Es gibt einen Raum, der dem Herrscher des Himmels geweiht ist, und einen Raum daneben, der die Hölle symbolisiert. Ich fand allerdings beide Räume bzw. die Figuren darin sehr bedrohlich. Die Pagode wird auch „Schildkröten-Tempel“ genannt. Vor dem Tempel ist ein Wasserbecken mit Schildkröten und eines mit Fischen. Frauen, die eine Schildkröte kaufen und sie in das Becken werfen, soll Fruchtbarkeit versprochen werden. Wenn die Schildkröte dann Junge bekommt, soll die Frau es auch. Arme Schildkröten. 🙁



Die Märkte
Danach fuhren die Mädchen uns zu einem lokalen Markt, wo wir durch die engen Gassen gehen konnten. Diese Art Markt gibt es überall in Asien so. Das war für uns nichts Neues. Wir machten kurz Pause und tranken einen Ananas-Smoothie und eine frische Kokosnuss. Dann ging es auch schon weiter: Also aufs Moped geschwungen und zum Blumenmarkt. Der Blumenmarkt ist – wie uns erzählt wurde – hauptsächlich für Hochzeiten. Wenn ein Pärchen heiratet, schmücken sie die Eingänge mit vielen Blumen, sodass alle draußen schon sehen, was los ist.

Neben dem Blumenmarkt gab es den Haustiermarkt. Den hätte ich lieber nicht angesehen, weil ich es sehr schrecklich finde. Allerdings ist es auch wichtig, darüber zu schreiben und Fotos zu zeigen, um das Thema nicht zu verschweigen. Man kann sie nicht alle retten … und das macht mich immer sehr traurig. Das ist aber auch der Grund, warum wir einen Straßenhund aus Kairo bei uns aufgenommen haben und keinen Hund von einem Züchter. Bei dem Elend, was ich auf den Straßen und in den Ländern sehe, kann ich einfach nicht anders.



Phở bò zur Mittagspause
Nach dem Tiermarkt machten wir eine Mittagspause in einem kleinen Restaurant und aßen Phở bò, eine typische vietnamesische Rinderbrühe mit Nudeln und Fleisch. Meine Suppe war noch mit extra Zutaten und wohl noch typischer vietnamesisch. Diese Suppe gibt es wirklich an jeder Ecke. Die Vietnamesen essen sie oft zum Frühstück.



Armes und reiches Viertel in Ho Chi Minh City
Nach der Mittagspause fuhren wir mit unseren Mopeds in das ärmste Viertel von Ho Chi Minh Stadt. Die Menschen leben dort in heruntergekommenen Hütten oder auf Booten. Überall liegt Müll herum und mittendrin sieht man immer wieder Kinder und Familien sitzen. Unsere Tiger-Mädels sagten uns, dass wir nur kurz durchfahren können, weil sie etwas Bedenken hatten. Sie meinten danach, dass die Menschen da bestimmt jetzt gerade das erste Mal in ihrem Leben eine „weiße Frau“ gesehen hätten. Tatsächlich ist das in manchen Gebieten von Ho Chi Minh Stadt noch etwas Besonderes. Auf einem Markt wurde ich tatsächlich von Schülerinnen angesprochen, ob sie mich interviewen dürfen und ein Foto mit mir machen, weil ich so „anders“ aussehe … 🙂

Um einen Gegensatz zu sehen, fuhren wir danach in das reichste Viertel von Ho Chi Minh Stadt. Es gab abgesperrte Häuser, die nur von Regierungsmitgliedern bewohnt wurden und sehr wenig Müll auf den Straßen. Die meisten Straßen sehen so aus, wie bei uns „normale“ Stadtteile. Relativ einfach und sauber. Villen sieht man kaum bis gar nicht.



Regenzeit!
Am Ende unserer Tour fängt es noch mal ordentlich an zu regnen. Es ist Ende Mai und die Regenzeit hat bereits begonnen. Also durchaus normal, dass es mal von einer Minute auf die andere mit voller Wucht losplästert. Die Tiger-Mädels haben dafür aber vorgesorgt und für uns beide gelbe Plastikcapes dabei! Unter den Plastikcapes habe ich allerdings so geschwitzt, dass wir auch gut einfach vom Regen nass werden hätten können …



Die Tour hat sich auf jeden Fall gelohnt, um in kurzer Zeit die Orte in Ho Chi Minh Stadt zu sehen, die uns wirklich interessiert haben. Man kann die Tour vorher am besten per Mail abstimmen und ist da sehr flexibel. Mit dem Moped ist man auf jeden Fall am schnellsten in der Stadt unterwegs und ich hatte zu keiner Zeit Angst, da mitzufahren! Es hat sehr viel Spaß gemacht!

Buche auf jeden Fall eine Tour bei Tiger Tours, wenn du Ho Chi Minh Stadt besuchst!

http://www.mytigertour.com/

Platzsparend, saugkräftig, schnelltrocknend: das perfekte Badetuch für Reisen

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sie_transpFrüher habe ich immer eine mittelschwere Krise bekommen, wenn es hieß „20 kg Gepäck erlaubt“. Ich habe es fast nie hinbekommen, meinen Koffer für die Reise unter 20 kg zu halten. Da musste noch das eine Kleidchen mit und diese eine Hose … es könnte ja abends dann doch mal kühler werden … vielleicht doch noch das vierte Paar Schuhe … und zum Schluss, wenn eigentlich alles schon voll war: Badetücher! Dick und durstig.

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Frank hat es in Grau und in der Größe L

Besonders, wenn es dazu kommt, für die Rückreise wieder alles einzupacken, wird dieses Badetuch lästig. Eventuell ist es sogar noch leicht feucht und man versucht es dann irgendwie in Plastiktüten noch auf die Wäsche zu pressen. Wenn ich darüber nachdenke, ist so ein Badetuch in den meisten Fällen überflüssiges Gepäck. Die Hotels, in denen ich übernachte, haben eigentlich immer Handtücher, die man nutzen darf. Oft gibt es auch für den Pool- oder Strandbereich Badetücher, die man ausleihen kann. Aber trotzdem will ich nicht komplett auf ein Badetuch verzichten. Vielleicht fährt man mal zu einem einsamen Strand? Oder ist auf einer Tagestour mit einem spontanen Poolbesuch unterwegs? Für diesen Fall habe ich das ultimative Reise-Badetuch gefunden!

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In der praktischen Tasche ist das Badetuch von Cocoon äußerst platzsparend.

Es gibt dieses Mikrofaser-Badetuch von diversen Marken. Meines ist von Cocoon, Größe XL und natürlich in meiner Lieblingsfarbe Grün. Es ist ultraleicht und nimmt so gut wie keinen Platz weg. Es trocknet innerhalb von Minuten und ist extrem saugstark. Ich kann euch dieses Badetuch für die Reise wirklich sehr empfehlen!

 

Jetzt hier bestellen!

 

Geheimtipp: Paradies! Wild Beach Resort auf Phú Quốc

Ein traumhafter Strand am Wild Beach Resort in Phu Quoc

Ein traumhafter Strand am Wild Beach Resort in Phu Quoc

Das schöne Land Vietnam stand schon lange auf unserer Liste und nun war es endlich soweit, wir hatten gebucht. Doch wohin soll man gehen, wenn man noch nie da war? Also fragten wir erstmal Freunde und Bekannte und schauten uns im Internet um. Dabei fanden wir auf der größten Insel Vietnams Phú Quốc ein kleines, neues Mini-Resort mit dem schönen Namen „Wild Beach Resort“. Wir planten also erst einen Aufenthalt in der Hauptstadt Ho Chi Minh City (früher Saigon) und dann – als Gegensatz zur großen Stadt – eine Reise auf die Insel.

er02Das Resort mit 10 Bungalows (weitere werden gerade gebaut) befindet sich im Nordwesten der Insel, weit ab von der Hauptstadt Dương Đông. Auf Grund der Bewertungen, die im Internet zu finden waren, haben wir unseren Aufenthalt von 8 Tagen gebucht. Uns ist es lieber, wenn das Resort abseits von allem ist. Und wir mögen eher Gegenden, in denen die Leute noch ursprünglich leben und nicht alles mit touristischen Angeboten zugepflastert ist.

Das Badezimmer des Bungalows

Das Badezimmer des Bungalows

Wasser zum Füße abspülen vor jedem Bungalow

Wasser zum Füße abspülen vor jedem Bungalow

Angekommen am neuen Flughafen von Phú Quốc wurden wir direkt vom Hotelmanager mit einem Taxi abgeholt und 40 Minuten später waren wir am Resort. Jedes Fußballfeld ist größer als diese kleine Oase am westlichen Strand der Insel. In der Gegend gibt es kleine Resorts aber ansonsten nur Land und Leute. Dies war uns von Anfang an bewusst und für uns war der Aufenthalt auch eher ein Mix aus Entspannung und Arbeiten.

Wir hatten den rechten Bungalow, mit Sicht auf den Strand

Wir hatten den rechten Bungalow, mit Sicht auf den Strand

 

Es gibt viele Entspannungsmöglichkeiten am Strand

Es gibt viele Entspannungsmöglichkeiten am Strand

Unser Bett – noch ohne Moskitonetz

Unser Bett – noch ohne Moskitonetz

Unsere Aussicht jeden Morgen

Unsere Aussicht jeden Morgen

Das Leben könnte schlimmer sein!

Das Leben könnte schlimmer sein!

Sonne oder Schatten ... alles lässt sich einrichten

Sonne oder Schatten … alles lässt sich einrichten

Frisches Frühstück ... liebesvoll zubereitet

Frisches Frühstück … liebesvoll zubereitet

 

Das Wild Beach Resort in Phu Quoc vom Meer aus

Das Wild Beach Resort in Phu Quoc vom Meer aus

Das Resort besteht aus den Bungalows, von denen 2 mit Sicht auf den Strand stehen, dem offenen Restaurantbereich in dem man allerlei Essen bekommen kann (das Frühstück gibt es dort auch) und dem Strand. Mehr braucht es dort aber auch nicht. Die Zimmer haben keine Klimaanlage, dafür aber einen Ventilator. In unserem Fall auch mit Fernbedienung. Was die Ausstattung der Räume angeht, ist alles, was man braucht, vorhanden. Fast alle Zimmer haben auch ein Moskitonetz über dem Bett. In unserem Zimmer wurde das Moskitonetz vor der letzten Nacht noch angebracht, was bezüglich der großen Spinne auch besser war, aber das ist eine andere Geschichte … Das Bad ist sehr großzügig gestaltet und oben sogar offen. Wenn es regnete, fiel der Regen direkt auf ein paar Pflanzen. Es konnte so auch manchmal sein, dass ein Gecko sich ins Bad verirrte. Steckdosen waren ebenfalls genug und überall vorhanden. Das WLAN hat uns überrascht: Wir hatten noch nie so schnelles Internet und konnten dort im Paradies mit all der Abgeschiedenheit und Ruhe sehr gut und schnell arbeiten. Der perfekte Ort, um mal ungestört Dinge abzuarbeiten.

Der Strand ist beinahe verlassen und einsam. Ein kleines Fischerboot bringt die Bewohner zur nahegelegen Insel zum Sonnen oder Schnorcheln. Ansonsten ist das Wasser meistens wärmer als das Duschwasser und super angenehm. Man kann am Strand entlang in beide Richtungen spazieren. Der Strandbereich am Resort ist wirklich sehr sauber und in der ganzen Anlage (die ja nicht sehr groß ist) wird sehr genau darauf geachtet. Wenn mal etwas sein sollte, dann muss man es nur sagen und es wird sich sofort darum gekümmert. Wir benötigten Sonnenmilch und Insektenschutz und das wurde uns einfach so kostenlos zur Verfügung gestellt. Am Strand stehen bequeme Liegen, Hängekörbe und Hängematten.

Da die Bungalows direkt am Strand stehen und man mitten in der Natur relativ offen wohnt, muss man sich allerdings darüber im Klaren sein, dass der ein oder andere Krabbelgast mal dabei ist. Es gab viele Ameisen, die aber nicht sonderlich gestört haben. Am Strand kamen auch täglich freilebende, wilde Hunde vorbei, die aber alle sehr menschenbezogen und lieb waren. Sie bekamen vom Hotel auch Wasser und Futter.

An diesem Strand hat man seine Ruhe auf Phu Quoc

An diesem Strand hat man seine Ruhe auf Phu Quoc

Über den Hotelmanager haben wir auch mal einen Tagesausflug über die Insel gebucht, durch den wir ein paar spannende Details erfahren haben. Der Hotelmanager ist selbst mitgefahren und hat sich immer um alles gekümmert – ohne Aufpreis!

Wir haben uns super wohl gefühlt und wenn wir mal wieder auf Phú Quốc sind, werden wir dort sicherlich auch wieder halt machen. Wie wir erfahren haben, sind die meisten Besucher dort nur drei bis fünf Tage und nicht acht, wie wir. Selten hatten wir so einen guten und vor allem zuvorkommenden Service in einem so günstigen Resort oder Hotel wie im Wild Beach Resort auf Phú Quốc. Wir können es jedem nur empfehlen.

Ich – und die Toilettenproblematik in Asien

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Jemand muss dieses Thema einfach mal ansprechen. Es ist kompliziert, es ist teilweise anrüchig und auch speziell, … ABER: Es ist notwendig, darüber zu sprechen! Die Toilettensituation in asiatischen Ländern. Weiterlesen

Full Metal Cruise II, die etwas andere Kreuzfahrt

Meine Eintrittskarte zur Full Metal Cruise

Meine Eintrittskarte zur Full Metal Cruise

Gerade bin ich ein paar Tage zurück von der Full Metal Cruise II (2015). Was soll ich sagen? Es war super! Ich war zwar nicht als Gast auf der „Mein Schiff 1“, aber wir hatten sicherlich ebenso viel Spaß, wie viele der knapp 2.000 Gäste.

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Deck mit Bühne am Pool

Kleine Schwester von 70.000 Tons of Metal

er02Die Full Metal Cruise als Veranstaltung ist nicht die erste ihrer Art. Die amerikanische Version mit dem zarten Namen „70.000 Tons of Metal“, welche durch die Südsee schippert, ist das Vorbild der Wacken-Veranstalter-Version.

Nachdem die Full Metal Cruise I durch die Nordsee (von Hamburg über Southampton, Le Havre und Amsterdam wieder nach Hamburg) fuhr, war es nur eine Sache der Zeit, bis die nächste Bootsfahrt angekündigt wurde. Dementsprechend war die 2. Runde dann auch innerhalb von 122 Minuten ausverkauft.

Die Kreuzfahrt ist eine Zusammenarbeit der TUI Cruises mit ICS, die auch das Wacken Festival ins Leben gerufen haben. Dabei ist der eigentliche Unterschied zu einer normalen Kreuzfahrt, nur der Name und sicherlich auch der Altersdurchschnitt und Kleidungsstil der Gäste. Wir hatten eine Doppelkabine mit Balkon. Es gibt aber auch Innenkabinen, die günstiger sind. Alle Kabinen sind mit eigener Dusche und WC ausgestattet und alle Bereiche auf dem Schiff sind wirklich sehr sauber. Die Schiffscrew ist da sehr fleissig und hinterher. Mein Tipp: Außenkabine.

20 Bands und mehr

Die Kabinen sind wie kleine Hotelzimmer

Die Kabinen sind wie kleine Hotelzimmer

Das Unterhaltungsprogramm auf dem Schiff war sehr breit gefächert. Wer sich nicht gerade eine der 20 Bands anschauen wollte, konnte Bands beim Meet & Greet treffen, in den zahlreichen Restaurants etwas essen, ins Kino gehen, sich ein neues Tattoo verpassen lassen, ins Fitness Studio gehen oder sich eine Liege suchen.

Die Bands waren aber nicht alle die komplette Fahrt (11. bis 16. April 2015) auf dem Schiff. Auch wir waren nur von Samstag bis Montag dort und gingen in Barcelona wieder von Bord. Mit dabei waren Hammerfall, Subway to Sally, Doro, Russkaja, Sodom, Saltatio Mortis, Tankard, JBO und noch weitere Künstler aus dem Heavy-Metal- und Hardrock-Genre.
Den Musikern begegnet man bei dieser Art von Reise natürlich nicht nur bei offiziellen Terminen oder Konzerten. Es kann sein, dass man am Buffet direkt nebeneinander steht oder man sich einen Tisch beim Essen teilt. Die ganze Cruise ist eher eine sehr familiäre Veranstaltung und wird auch von der Boardcrew als tolle Abwechslung gesehen.

Konzerte finden am Pool und unter Deck statt.

Konzerte finden am Pool und unter Deck statt.

Chillen zu Mambo Kurt am Pool

Rund um die Uhr wurde nicht nur für Unterhaltung gesorgt, sondern auch für das leibliche Wohl. Auf dem Pooldeck gab es einen Grill, der 24 Stunden geöffnet war. Dieser hatte Snacks, Burger und sogar Currywurst auf der Karte. Das Essen, wie auch die Getränke, waren in fast allen Restaurants im Preis mit inbegriffen und somit all-inclusive.

Am 2. Tag unserer Reise hörten wir in der Durchsage, dass schon knapp 11.000 Dosen Bier, 6.500 Liter Fassbier, 40 Liter Gin und noch so einiges den feierfreudigen Fans zum Opfer fiel. Der ein oder andere Kollege in meiner Band hat dazu auch ein wenig beigetragen.

Ich war zu Anfang ein wenig skeptisch, was diese Kreuzfahrt und vor allem die für uns erste Flugshow angeht. Aber es war eine coole Reise mit Band und Crew. Ebenfalls war das Feedback von allen Leuten, mit denen ich auf dem Schiff gesprochen hatte, sehr positiv und alle hatten wirklich sehr viel Spaß. Zu jeder Uhrzeit.

Egal ob Tag oder Nacht, es ist immer was los.

Egal ob Tag oder Nacht, es ist immer was los.

Auch wenn wir nicht die ganze Reise (Palma de Mallorca, Barcelona, Ibiza und wieder Palma de Mallorca) mitgemacht haben, kann ich diese Tour jedem nur empfehlen.

Zur offiziellen Webseite

Saltatio Mortis – Full Metal Cruise Podcasts