Digitale Nomaden, aber trotzdem zuhause

Vor 4 Wochen sind wir umgezogen. Von der 70m2-Souterrain-Wohnung zwei Stockwerke im gleichen Haus hoch in ein 116m2-großes Imperium.

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Ich habe meinen Schreibtisch einfach aus zwei Küchenarbeitsplatten zusammengebaut. So ist er viel länger als ein handelsüblicher Schreibtisch.

sie_transpDie Entscheidung, diesen Schritt zu gehen, ist uns eigentlich überraschend leicht gefallen. Auch wenn es so gar nicht dem typischen Digitalen Nomaden-Stil entspricht. Das hat jetzt gar nichts mit Minimalismus, weniger Besitz, um sich freier bewegen zu können und nicht-sesshaft zu werden zu tun. Das ist jetzt eigentlich das Gegenteil. Trotzdem fühlt es sich richtig an.

Muss denn ein Digitaler Nomade auch gleichzeitig wenig besitzen, um herumzureisen? Nein. Ganz und gar nicht. Natürlich macht es das einfacher. Auch, weil man dann nicht so viel Geld für Miete und Sonstiges ausgeben muss. Ich fühle mich aber auch frei, obwohl ich ein schönes Zuhause habe. Ich kann trotzdem reisen. Ich kann auch mal im Café arbeiten. ABER: Ich kann auch ganz wunderbar zuhause arbeiten. Oft auch viel produktiver. Und das geht jetzt noch viel besser!

Wir haben nämlich jetzt zwei kleine Büroräume in unserer Wohnung. Das ist eine unfassbar grandiose Verbesserung. Vorher haben wir oft am Esstisch mit den Laptops gesessen, wenn wir von zuhause aus gearbeitet haben. Es war einfach eng.

Wenn ich am Laptop arbeite, verwende ich oft eine Erhöhung und eine Zusatztastatur. Das ist besser für den Rücken. Man sitzt nicht so nach vorne gebeugt beim Arbeiten.

Wenn ich am Laptop arbeite, verwende ich oft eine Erhöhung und eine Zusatztastatur. Das ist besser für den Rücken. Man sitzt nicht so nach vorne gebeugt beim Arbeiten.

Und es gab keine Trennung von Wohnung und Arbeitsraum. Das ist jetzt anders. Jetzt kommt man morgens (oder wann man will, denn man ist ja immer noch frei … ) in sein Büro und hat den Kopf frei, um sich auf die Arbeit zu konzentrieren. Man sieht nicht im Augenwinkel den Fernseher, die Couch oder die Küche, die vielleicht noch aufgeräumt werden muss. Man ist fokussierter.

Als Digitale Nomadin fühle ich mich nicht gezwungen, auch ständig unterwegs sein zu müssen. Ich brauche mein Reich, die sogenannte „Home-Base“. Nicht zuletzt auch, weil ich einen Hund habe, auf den ich nicht allzu oft verzichten möchte. Meine Definition einer Digitalen Nomadin ist eher, dass ich die Freiheit habe, überall arbeiten zu können, es aber nicht muss! Und diese Freiheit heißt auch nicht direkt, dass ich in Bali, Thailand oder werweißwo sein muss. Nein. Ich kann auch einfach mit dem Laptop auf der Couch sitzen. Wie jetzt gerade. 🙂

Das ist sie! Unsere Imperiumslampe im Essbereich. Sie ist riesig und in Betonoptik. Erinnert schon irgendwie an den Todesstern ... ;-)

Das ist sie! Unsere Imperiumslampe im Essbereich. Sie ist riesig und in Betonoptik. Erinnert schon irgendwie an den Todesstern … 😉