Einfach mal Muffins backen

Ja, es ist leider wahr! Vom Kuchenbuffet bin ich kaum wegzubekommen. Wenn es irgendwo Kuchen gibt, bin ich sofort dabei! 🙂 Irgendwie habe ich deswegen wohl in den letzten Jahren eine Liebe zum Backen entwickelt. Wie schlimm, oder?

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Muffins sind so ein „auf die Hand“-Ding … und sie sind auch selten so mächtig, wie ihre cremig-behüteten und oft aufwändig verzierten Geschwister: Cupcakes! Hier habe ich ein schönes, einfaches Grundrezept für Muffins, das sich leicht mit individuellen Zutaten verfeinern lässt:

Version 1: Cranberries und Apfel

Version 1: Cranberries und Apfel

Zutaten für 12-18 Stück:

1/2 Päckchen Backpulver
70 g Butter
3 Eier
200 g Mehl
140 ml Milch
1 Päckchen Vanillinzucker
160 g Zucker

Unsere Variationen:

Version 2: kandierter Ingwer und Banane

Version 2: kandierter Ingwer und Banane

In der abgebildeten Version haben wir braunen Zucker verwendet. Ebenso haben wir in den halben Teig Cranberries und einen halben Apfel (Würfel) gegeben. Die zweite Hälfte hat eine halbe Banane und eine Hand voll kandierten Ingwer (bekommt man in fast jedem Supermarkt bei den Nüssen), ebenso gewürfelt, im Teig. Das Frosting oben drauf haben wir von unserem Carrot Cake (Karottenkuchen) ausgeliehen, aber nur die Hälfte der Menge benutzt.
Der Muffin-Teig

Der Muffin-Teig

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen. In einer Schüssel die Eier schaumig schlagen. Anschließend den Zucker und den Vanillinzucker hinzugeben, gefolgt von Butterflocken. Alles schön schaumig schlagen bis keine Butterstücke mehr zu sehen sind. Nun Milch, Backpulver und Mehl abwechselnd einrühren.

Den Teig für die verschiedenen Varianten zur Hälfte in eine andere Schüssel geben. In eine Schüssel die Cranberries und die Apfelwürfel hineingeben und vermengen. Das Gleiche mit der zweiten Hälfte machen, jedoch mit den Ingwerwürfeln und den Bananenstückchen.

Der Teig darf nicht so hoch eingefüllt werden

Der Teig darf nicht so hoch eingefüllt werden

Das Blech mit den Muffinformen mit Papier-Muffin-Förmchen auslegen und den Teig (bis zur Hälfte) einfüllen. Die Muffins nun 30-40 Minuten backen. Das Frosting gebe ich immer kurz vor dem Servieren drauf, ansonsten wartet es im Kühlschrank auf seinen Einsatz.

So, wer macht nun Käffchen?

  • Tanja

    Danke

  • Evaine Grey

    Ich bin gespannt, ob sie mit meinen Lieblingsmuffins mithalten können. Gewöhnlicherweise empfinde ich die meisten selbstgebackenen Muffins immer als zu trocken.
    Seit ich dazu übergangen bin viel mit Joghurt anzureichern, nicht mehr. Zumal mein Lieblingsrezept sich auch wunderbar abwandeln lässt. (Blaubeeren oder Kinderschokolade). Daher bin ich sehr gespannt, ob mich euer Rezept hier überzeugt. Wenn es ausgetestet ist, sage ich Bescheid!