10.01.2011 – Tag 01

Cattle Baron – Steakhouse

Cattle Baron – Steakhouse (Namibia)

Windhoek (Namibia) => Farm Claratal (S 22.798811° E 16.846013°)

    Wir sind gelandet. Der Himmel ist blau, mit wenigen Wolken. Es ist angenehm warm ca. 22 Grad. Es geht ins Flughafengebäude. Nach den Passkontrollen, durch die zum Glück alle fein durchkommen, geht es zum allerersten Abenteuer des Tages. Wir müssen Geld wechseln. Für 20 Leute ist das nicht gerade einfach. Denn wir brauchen für diesen Tripp eine menge Geld. Also heißt es sich anstellen und für alle anderen … erstmal warten.

    Die afrikanische Gelassenheit am Geldschalter erfasst uns recht schnell. Während alle Fahrzeuge, die uns zur Autovermietung bringen sollen, schon beladen waren, wird die restliche Zeit noch todgeschlagen. Gefühlte Stunden später sind wir komplett und quetschen uns in drei kleine Fahrzeuge.

    Bei der Hesters Autovermietung angekommen, werden gleich die Fahrzeuge verteilt. Ein Jeep fehlt noch, dieser wird gerade fertig gemacht. Das Team um Major Tom fängt sofort an unser Fahrzeuge zu bekleben, mit den ganzen MPS-Aufklebern. Die Mittagssonne kommt raus und des Generals Fahrzeug heizt sich sehr auf, was das Bekleben seiner Motorhaube ein wenig schwieriger macht. Kein Wunder, wenn es in der Sonne geparkt ist.

    Wir stellen fest, dass wir noch mehr Bargeld wechseln müssen und eine kleine Delegation wird entsandt um diese Aufgabe zu erledigen. Auch diese die zweite Währungswechsel-Aktion dauert eine Weile.

    Nachdem alle Fahrzeuge ausgerüstet sind, fahren wir los zum Tanken. Einmal Tanken mit allen Fahrzeugen dauert auch seine Zeit. Lasterbalk, unser Tankmanager sprintet von Fahrzeug zu Fahrzeug um alle Daten einzusammeln, damit wir eine Übersicht über die Ausgaben und den Verbrauch aller Fahrzeuge haben.

    Weiter geht es ins „Cattle Baron – Steakhouse“. Was ein festliches Essen … 600 Gramm Steaks!!! Ein Pflichtessen hier, erzählt der General. Also ist klar was die meisten bestellen.

    Danach wird eingekauft. Wir kommen mit acht Einkaufswägen an Lebensmitteln und mit fast genauso vielen Wägen an Getränken zu den Fahrzeugen. Es wird geladen und verteilt. Jedes Fahrzeug transportiert nur bestimmte Waren.

    Wir fahren los zum ersten Ziel und gleichzeitig unserem ersten Abendlager. Dabei fehlen noch in der Stadt zwei Fahrzeuge, welche aber nur einen anderen Weg eingeschlagen haben, dank ihrem Navi.

    Wir finden uns am Stadtrand alle wieder und es geht offroad auf die erste Sandpiste. Die nächsten 40 km werden genutzt, um sich an die Fahrzeuge und deren eigentümlichen Verhaltensweisen zu gewöhnen. Frank (dies ist der fleissige Tagebuchschreiber) und Lasterbalk (Team 3) setzen gleich zum ersten Überholmanöver an und versägen Falk und Kathrin (Team 8).
    Hinter dem General und Major Tom eingereiht genießen wir die staubige Straße. Es geht zur „Farm Claratal“, wo wir unser Nachtlager aufschlagen. Manche sind sich nicht sicher ob es dem General gut geht, denn er hat auf der Fahrt hier her nur eine Cola (mit keinem weiteren Inhalt) getrunken. Die Gruppe bangt um ihn, wir hoffen alles ist in Ordnung.
    In der warmen Dämmerung lernen viele wie man mit dem Dachzelt klar kommt. Es klappt ganz gut bei den meisten von uns. Danach wird schon von den Supportteams (Team 2 & 10) Holz geholt.
    Wir holen die Klappstühle heraus und verbringen den Rest des Abends am Lagerfeuer. Viele gehen früh zu Bett, da der Flug anstrengend war und ein Flugzeug nicht für jeden sehr bequem zum Schlafen ist.

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