25.01.2011 – Tag 16

Kasane, Senyanti Safari Camp => Victoria Falls Restcamp (S 17 55.519° E 25 50.246°)

Gleich am Morgen wird mir berichtet dass den letzten Abend noch eine Elefantenkuh mit vier Jungen zum Wasser kam. Ich war jedoch schon im Bett. Nicht schlimm, denn wir sehen hier fast jeden Tag Elefanten und viele andere wilde Tiere (damit war nicht Gisi gemeint). Den ersten Schock am Morgen bekommt El Silbador, der von Tom erfährt, dass er am Tag zuvor einem Bungee-Sprung zugesagt hat. Er versucht sich zu erinnern, jedoch ist dies wohl nicht so einfach nach seinem Mr. Kanista (Rezept: 3 Liter O-Saft und eine 3/4 Flasche Havanna), den er locker über den vorigen Tag vernichtet hatte. Alle freuen sich mit dass er den Mut hat mitzuspringen. Er kann sich wohl an keine Zusage erinnern. Schauen wir mal.
Tom und Dirk fahren vor in die Werkstatt, denn ihre Autos müssen noch repariert werden. Wir haben heute echt Zeit und frühstücken in aller Ruhe bis wir auch zur Werkstatt aufbrechen. Auf dem Weg laufen mal wieder ca. 20 Elefanten auf und an der Fahrbahn entlang, schöne Fotomotive! Wir kommen an.
Da es womöglich noch eine Weile dauert, wird gleich der Pokertisch aufgebaut und es geht los mit dem Zeitvertreib. Die Werkstatt ist jedoch manchmal einfach komplett leer … vielleicht reparieren sich die Autos darin von selbst. Die Pokerrunde bekommt Hunger, was bedeutet dass unser Entertainment Team sich schnell um selbst gemachte Schnittchen kümmert und Serviert.
Ein kleiner Trupp zieht los zum Shopping-Center und ich fahre mit um ins Internet zu kommen. Nach 3 Läden hat es sich für mich erledigt, ist nicht so einfach hier in Afrika. Aber einen Kentucky Fried Chicken haben sie hier, ebenso wie einen Spar-Markt. Wir sind fertig und fahren zurück. Gut dass die Autos auch fertig sind. Es geht los zur Grenze.
Grenzen und afrikanische Geschwindigkeit sind Dinge an die man sich als Europäer nicht so schnell gewöhnt. Wir brauchen für die Ausreise aus Botswana, die Einreise nach Simbabwe, den Zoll und die Autoversicherung für Simbabwe insgesamt 2,5 Stunden. Gisi fängt in der Zeit auch an mit den grob 15 Grenzbeamten, die wohl nicht so viel zu tun haben, Poker zu spielen, bis deren Chef die Runde beendet. Schade sie hatten Spass. Auch interessant ist, für was man hier alles zahlen muss. Ebenso wie die 1-Jahres Autoversicherung wo wir nur 3 Tage im Land sind. Nun ja, wir zahlen und Falk handelt sogar einen Rabatt heraus … an der Grenze!!!
Wir fahren zu den Victoria Falls und sehen aus der Entfernung schon die Gischt. Direkt davor spielt eine Blaskapelle, die schon von Gisi angekündigt wurde. Wir schauen uns das kurz an und fahren zum Restcamp. Da werden wir 2 Tage bleiben.
In der Nähe wurde eine großer Tempel (The Kingdom) inkl. Hotel und Casino mitten in die Wüste gebaut. Es gibt Fastfood, von dem das Meiste in Ordnung war, manches jedoch gar nicht. Wir empfehlen für die Geschmacksnerven mal den Nudelsalat mit Hähnchen.
Manche von uns spielen noch im Casino und der Rest beschließt den Abend in kleinen Grüppchen mit einem Plausch oder einer Whiskey-Runde.

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