01.02.2011 – Tag 23

Beowolfs Farm => Onguma Camp Site, Etosha National Park (S 18 43.870° E 17 02.903°)

Ich wache heute mal ein bisschen später auf, gar nicht so schlimm. Beowolf, auf dessen Farm wir zu Gast sind, frühstückt mit uns. Es gibt Bohnen, die von gestern noch über waren. Einer seiner Hunde, hatte heute schön vor allen gefrühstückt, und zwar aus einer unserer Müslipackungen, die er gefunden hatte. Das übrige Müsli bekommen Beowolfs Hühner und Tauben.
Die Tour heute bringt uns zum Etosha National Park. Es geht über Teer- und Schotterpisten und kurz bevor wir ankommen gibt General Gisi durch, sich doch eine Campsite direkt vor dem Park anzuschauen. Am Eingang der Lodge erklären wir dem Wächter, dass wir uns die Campsite erst anschauen wollen, um zu entscheiden, ob wir bleiben wollen. Dies ist wohl nicht alltäglich. Nach einem Telefonat mit seinem Chef werden wir hereingebeten. Kein Wunder lässt man hier nicht jeden herein, es ist ein kleines nachgebautes Fort, welches wohl eher von betuchterem Publikum besucht wird. Unser Haufen fällt da schon auf, außerdem drücken wir stark den Altersdurchschnitt.
Wir verhandeln über Preise und es gibt eine kleine Kaffeepause für uns. Ebenso klären wir ab, dass wir hier auf die Campsite wollen und auch hier etwas Essen werden am Abend.
Bevor wir den Park entern, schauen wir uns noch kurz die Campsite an, indem wir kurzerhand durchfahren. Ein deutsches Paar schaut uns wohl leicht irritiert dabei an.
Es geht in den Park. Nachdem wir die Zulassungen geholt haben geht es gleich auf Pirschfahrt, nachdem wir uns das alte Fort angeschaut haben, was bei der Rezeption liegt. Dieses Fort wurde einst in einem Kampf von 7 tapferen Reitern bewacht und verteidigt. Da wir nicht zur Verteidigung da sind geht es weiter. Wir fahren die Wasserlöcher ab, um wilde Tiere zu sehen. Ein Rangerfahrzeug teilt uns mit dass auf dem Weg zwei Geparden zu sehen wären, leider haben wir sie nicht gesehen. Dafür fahren wir zu Wasserlöchern an denen gar keine Tiere, oder nur Enten zu sehen sind. Das ist eben Afrika! Immer für Überraschungen gut.
Team 2 und Team 10 geben sich mal wieder die Kante im Matschlöcher-Fahren und Team 2 zieht den kürzeren, mit der Begründung, dass elektrische Fensterheber wohl langsamer sind, als der Handbetrieb.
An einem Wasserloch, mit der Variante ohne Tiere, bemerkt Team 2 dass ihr Motor ein wenig stottert, wohl vom vielen Wasser. Das Problem behebt sich aber mit weiteren Kilometer, wohl alles halb so schlimm. Es wird langsam spät und wir fahren wieder in Richtung Ausgang, denn das Abendessen ruft. Toms Adleraugen erspähen in weiter Entfernung Rangerfahrzeuge und ein Nashorn. Also nichts wie hin. Schließlich stehen wir wenige Meter entfernt vor einem wilden Nashorn, was gemütlich vor sich hin grast. Aus als es direkt vor Gisberts Auto steht und ihn anschaut, lässt es sich nicht irritieren und frisst weiter. Wahnsinn! Es wird Fotografiert wie noch was und Gisi wünscht sich insgeheim dass das Nashorn gerne mal eine Beule in sein Wagen machen darf, ja, er hat bei sowas Spass.
Nachdem das Nashorn wieder abgezogen ist, fahren auch wir zum Abendessen.
Es gibt ein 4-Gänge Menü, welches wirklich sehr lecker ist. Der 5. Gang ist, dass die Belegschaft noch einige einheimischen Songs für alle Gäste singen, was uns sehr beeindruckt.
Der Abend klingt aus auf der Terrasse mit Sonnenuntergang und Cappuccino!

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