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Daniel Schroth – So arbeite ich

Wer ist Daniel Schroth?

Mein Motto ist: Hauptsache kreativ. Ob als Musiker auf der Bühne, als Produzent im Tonstudio, beim Webdesign oder auf Reisen mit der Kamera – kreativ sein kann man fast überall. Einiges kann ich ganz gut, da macht mir so schnell keiner etwas vor. Die meisten anderen Dinge lasse ich deswegen besser bleiben und konzentriere mich auf das, was ich gut kann und gerne mache.

Aktueller Ort:

Auf Weltreise bis April 2015: Australien, Neuseeland, Südostasien.

Aktueller Job/Projekt:

Während wir auf Weltreise sind, ist unser Weltreise-Blog das aktuelle Projekt: Die Traumteiler unterwegs auf www.weltreise.name.

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Beschreibe deine Arbeitsweise in einem Wort:

Detailverliebt.

Aktuelles mobiles Gerät?

Samsung S4 Active, Samsung Galaxy Tab 3

Aktueller Computer?

MacBook Air 13 Zoll , 2014er Modell

Ohne welche Apps/Software kannst du heute nicht mehr leben?

KeePassX, Dropbox, Terminal, Lightroom, Wunderlist

Wie sieht dein typischer Arbeitsplatz aus?

Zuerst einmal ist er aufgeräumt. Mein Arbeitsplatz zu Hause ist groß: 27-Zoll-iMac, zweiter Monitor, Audio-Hardware, Musikinstrumente. Gerne ein Kaffee und sobald er leer ist, ein neuer. Unterwegs brauche ich nicht viel: Mein MacBook Pro auf der Bühne als Musiker oder das MacBook Air für alles andere genügen vollauf.

Hast du deinen Trick, der dir Zeit spart?

Oh ja, mein wichtigster Zeitspar-Trick ist: Meldet euch bei Facebook ab. Seit ich nicht mehr dabei bin, fühle ich mich mich frei von diesem hinterhältigen Zwang, in jeder freien Minute schauen zu müssen, was es dort Neues gibt.

Gibt es Dinge, die du automatisierst? Wenn ja, wie?

Darin bin ich großer Meister. Ich vereinfache komplexe Prozesse gerne, indem ich sie in kleine Happen aufteile und die passenden Tools nutze, um diese Happen schnell zu bearbeiten. Mein Geokodierungs-Workflow von Fotos ist so ein Fall: Wo andere umständlich mit Handarbeit und zusätzlichen Dateien hantieren, in denen sich später sowieso niemand mehr zurechtfindet, funktioniert bei mir alles beinahe vollautomatisch und – wie ich finde – zukunftssicher.

Wie organisierst du deine To Do’s?

Termine mit dem Google-Kalender, Aufgaben und Erinnerungen mit Wunderlist. Außerdem bin ich ein Verfechter von leeren Posteingängen. Eine Mail im Posteingang bedeutet, dass ich noch etwas tun oder die Mail beantworten muss. Damit brauche ich keine Priorisierung, keine Fähnchen, Sternchen oder Markierungen.

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Was ist deine berufliche Lieblingsbeschäftigung?

Definitiv die Arbeit als Korrektor und Lektor. Auch wenn ich beruflich noch nicht viel aus dieser Gabe mache (manche sprechen von einem Rechtschreibzwang), haben schon viele eine Kostprobe davon bekommen, wie viel Arbeit vermeintlich gut formulierte und orthografisch korrekte Dokumente noch nach sich ziehen, wenn sie erst bei mir zur Durchsicht gewesen sind.

In was bist du besser als viele andere und was ist dein Geheimnis?

Wenn ich etwas gut kann, dann bin ich dabei auch viel schneller als andere, ohne dabei den Überblick zu verlieren oder Details zu vergessen. Beim allgemeinen Umgang mit Mac OS oder auch spezieller Audiosoftware hänge ich Über-die-Schulter-Schauer schon nach ein paar Tastenkürzeln ab.

Hörst du Musik beim Arbeiten? Wenn ja, welche?

Seltsamerweise habe ich noch nicht herausgefunden, wann mich Musik beim Arbeiten unterstützt und wann sie mich stört, denn beides ist der Fall. Ein paar Tipps von mir für Musik, die sowohl nebenher gehört werden können als auch viel Tiefgang haben, wenn man doch einmal Zeit zum Zuhören hat:
* „Another long night out“ von Brian Culbertson
* „The Downtempo Edition“ von Sunlounger

Was liest du gerade?

Das Buch heißt „Yes!“ und ist auf Englisch. Es geht darum, wie man Erkenntnisse aus der Psychologie dafür nutzen kann, erfolgreiches Marketing zu betreiben oder Menschen im Allgemeinen zu lenken oder zu manipulieren. Sehr interessant, nur leider fehlt im Moment die Zeit dafür. Weiter als bis Seite 50 bin ich noch nicht gekommen.

Bist du eher introvertiert oder extrovertiert … oder gar beides?

Ganz klar extrovertiert. Wenn man es auf die Arbeitswelt projiziert, komme ich aber auch als introvertierter Einzelkämpfer ganz gut durch.

Wie sieht deine Morgen-Routine aus?

Duschen. Kaffee. Frühstück. E-Mails lesen.

Machst du Sport, wenn ja, welchen und wie oft?

Ich laufe und fahre Fahrrad, beides aus Leidenschaft und nicht mit Wettkampf-Hintergrund. Inzwischen geht es auch gar nicht mehr ohne, denn die Software (das kreative Gehirn) funktioniert am besten auf Basis solider Hardware (einem fitten Körper).

Wenn du wieder bei 0 beginnen müsstest, wie würden deine ersten 7 Tage aussehen?

Erst mal eine Weltreise planen, dann die geplante Weltreise machen und dann weitersehen. 😉

Wem sollten wir die gleichen Fragen stellen?

Am besten meiner Traumteilerin Marsela, die zufällig nebenher noch meine Frau und Mutter meines Sohnes ist.

Was ist der beste Tipp, den du je bekommen hast?

Von wem dieser Tipp kommt, weiß ich leider gar nicht. Aber ich weiß, dass er mein Leben bestimmt: Lebe nicht, um zu arbeiten, sondern arbeite, um zu leben.

Gibt es noch etwas, was du unseren Lesern mit auf den Weg geben willst?

Je leidiger eine Sache, desto wichtiger ist sie meistens. Etwas sehr leidiges und dafür umso mehr wichtiges kann ich nur jedem ans Herz legen: Macht Backups von euren Daten! Für mich steckt inzwischen das halbe Leben und meine ganze kreative Arbeit in Daten und Dateien. Wenn ich mir vorstelle, was es bedeuten würde, wenn ich von jetzt auf nachher alle meine Daten verlieren würde, werfe ich ganz automatisch das nächste Backup an.

Der Weltreise-Blog von Daniel => http://www.weltreise.name/
Die Webseite von Daniel => http://www.daniel-schroth.de/

So arbeite ich - Frank Heim

Frank Heim – So arbeite ich

Wer ist Frank Heim?

Geboren 1980 in Karlsruhe. Mit 12 Jahren bekam ich einen Bass und Musik wurde mein Leben. Als Kunstschaffender habe ich immer mit vielen Menschen gearbeitet. Sei es in der Band oder mit Schülern, die ich unterrichtet oder deren Bands ich gecoacht habe. Computer und das Internet ab dem ISDN-Zeitalter waren schnell mein Alltag. 2006 kam der Anruf, der noch mehr verändern sollte, denn ab Anfang 2007 war ich festes Bandmitglied bei Saltatio Mortis. In dieser Zeit habe ich, eher unbeabsichtigt, angefangen von überall aus zu arbeiten. Dies war ein langsamer Prozess, aber merklich, wenn ich heute darüber nachdenke. Denn es war einfach notwendig.
Ich arbeite gerne, viel und oft. Das hat nichts mit zu viel Freizeit zu tun, sondern liegt wohl eher an vielen Ideen und Projekten. Dabei versuche ich, Prozesse immer wieder zu optimieren und zu automatisieren. Bis auf meinen Zivildienst und einen Studentenjob als Tester für Computerspiele war ich immer mein eigener Chef. Da bin ich einfach reingewachsen.

Aktueller Ort:

Essen & Karlsruhe. Im Moment bin ich in Chiang Mai (Thailand).

Aktueller Job/Projekt:

Meine 1. Firma ist meine Band Saltatio Mortis. Wir haben gerade eine kleine Pause, um mal „durchzuatmen“ bevor wir im Dezember wieder auf Tour sind. Weiterhin arbeiten wir an einem neuen Album, welches in unserem 15. Jahr (2015) erscheinen soll.
Meine 2. Firma ist punktbar. Eine Medienagentur mit meiner Freundin Denise. Wir machen Webseiten, Grafiken, Videos, Audioaufnahmen, Fotografie, Social Media, SEO und Marketing für unsere Kunden. Dabei sind wir ortsunabhängig, da wir für viele dieser Tätigkeiten komplett vom Laptop aus arbeiten können. Genau das wollen wir auch.
Weiterhin gebe ich noch Bassunterricht über Skype und baue gerade eine Online-Lernwebseite für Bass, Gitarre und Schlagzeug auf.

Beschreibe deine Arbeitsweise in einem Wort:

Zielstrebig

Aktuelles mobiles Gerät?

Mein iPhone 5 und mein iPad 2. Ich habe beide auf Reisen immer dabei.

Aktueller Computer?

Apple 15″ MacbookPro Retina. Eine verlässliche Maschine mit viel Power unter der Haube. Ich würde jederzeit wieder dieses Model nehmen. Daheim steht noch ein iMac 27″ für Arbeiten an einem großen Monitor.

Ohne welche Apps/Software kannst du heute nicht mehr leben?

Evernote ist meine unendlich große Tasche, in der ich Ideen sammle, Artikel schreibe, Internetseiten speichern kann, Pläne schmiede und einfach alles wieder finden kann. Das wichtigste dabei ist … alles ist an einem Ort und synchron auf all meinen Geräten.
Dropbox (Premium) sorgt dafür, dass wir alle größeren Daten und Dateien immer synchron mit uns führen können. So kann ich auch mal vom Rechner an das iPad springen und dort weiter arbeiten.
Um E-Mails zu bearbeiten, benutze ich seit neustem INBOX by Google. Es macht so vieles einfacher im Umgang mit E-Mails.
Für die interne Firmenkommunikation haben wir nun Slack gefunden. Absolut klasse, da man alle Chats durchsuchen kann und jeder weiß sofort, wenn etwas über diese App kommt, hat es was mit dem Business zu tun.
Um wirklich überall zu arbeiten benutze ich die App Coffitivity. Sie sorgt dafür, dass mich Geräusche aus der Umgebung nicht ablenken. Darunter lege ich oft ein bisschen Musik.

Frank Heim - Arbeiten überall mit dem MacbookPro Retina

Frank Heim – überall arbeiten mit dem MacbookPro Retina

Wie sieht dein typischer Arbeitsplatz aus?

Mir reicht ein Tisch oder gar ein Sessel zum Arbeiten, da ich meistens eh am Laptop tätig bin. Für manche Arbeiten brauche ich noch Zusatzequipment, wie ein Keyboard (aktuell das Korg nanoKEY2) oder eine Soundkarte (aktuell die Apogee Duet 2), was ich dann aber gesondert aufbaue. Ansonsten reicht mir auch wenig Platz. Ich bevorzuge es auch manchmal meinen Arbeitsplatz zu variieren, denn das beflügelt die Inspiration ein wenig. Meistens findet man mich aber immer mit Kopfhörern am Laptop. So kann ich am besten arbeiten.

Hast du deinen Trick, der dir Zeit spart?

Tatsächlich helfen mir To Do Listen sehr, da ich mich sonst in zu vielen „neuen Ideen“ verlieren kann. Ich versuche ebenso gleiche Aufgaben wie „Mails bearbeiten und schreiben“ am Stück zu erledigen. Der einfachste uns effektivste Trick für mich ist es, einfach das iPhone in einem anderen Zimmer zu lassen und Skype zu schließen, wenn ich etwas erledigen muss.

Gibt es Dinge, die du automatisierst? Wenn ja, wie?

Dinge, die ich immer wieder machen muss, versuche ich, so einfach wie es geht zu strukturieren. D.h. Arbeitsabläufe runterbrechen auf eine einfache Liste. Die App Buffer hilft mir sehr, all meine Social Media Postings zu planen und automatisch auszuführen. Ansonsten suche ich gerade einen virtuellen Assistenten.

Wie organisierst du deine To Do’s?

Meine To Do’s sind alle in Evernote gespeichert. Ich habe 2 Notizen. Die mit den dringenden Sachen heißt „Heute“ und die mit allem, was sonst noch so ansteht heißt „Morgen“. Aktuelle Projekte haben, bis sie abgeschlossen sind, ein eigenes Notizbuch, damit wir die Übersicht behalten.
Wiederkehrende Dinge habe ich in der „Erinnerungen“-App von Apple. Da bekomme ich dann eine Meldung, wenn es wieder so weit ist.

Was ist deine berufliche Lieblingsbeschäftigung?

Im Moment habe ich sehr viel Spaß daran, meine Abläufe zu optimieren. D.h. schnelle und effiziente Wege zu finden, mit denen ich ein bisschen Zeit spare, ohne dass die Qualität leidet oder gemindert wird.

In was bist du besser als viele andere und was ist dein Geheimnis?

Ich behaupte mal, dass ich eher durchschnittlich bin, indem was ich mache, aber ich schaffe es, viele Dinge zu erledigen. Manchmal ist das aber auch nicht immer zu meiner Zufriedenheit. Aber daran kann man weiter feilen!

Hörst du Musik beim Arbeiten? Wenn ja, welche?

Wenn ich Artikel schreibe, höre ich Soundtracks ohne Gesang. Das lenkt sonst zu sehr ab. Bei allem anderen habe ich eine 90 Minuten Playliste, bei der ich auch erkennen kann, wann wieviel Zeit vergangen ist. Bei manchen Arbeiten kann ich keine Musik hören.

Joe Perry - Rocks

Joe Perry – Rocks (Buch)

Was liest du gerade?

Joe Perry – Rocks

Bist du eher introvertiert oder extrovertiert … oder gar beides?

Eigentlich bin ich jemand, der gerne für sich ist und lieber alleine ist, als sich mit vielen Menschen zu umgeben. In den letzten Jahren habe ich jedoch auch gelernt, auf Leute zuzugehen. Meine Schüler würden wohl eher sagen, dass ich extrovertiert bin, da ich im Unterricht auch mal „ganz viel“ reden kann.

Wie sieht deine Morgen-Routine aus?

Nach dem Aufstehen versuche ich, direkt ein Glas Wasser zu trinken. Dann duschen und Zähne putzen und mit dem Hund in den Wald. Danach ein kleines Frühstück und mit dem Kaffee vor den Rechner. Mail und Social Media versuche ich erst zu öffnen, wenn ich einige To Do´s erledigt habe.

Machst du Sport, wenn ja, welchen und wie oft?

Im Moment gehe ich 2 Mal pro Woche Schwimmen. Das tut mir im Allgemeinen gut. Ich versuche jedoch in Zukunft ein bisschen mehr (für mich) zu tun.

Dank Kopfhörer, kann ich überall meine Zeit nutzen

Dank Kopfhörer kann ich überall meine Zeit nutzen

Wenn du wieder bei 0 beginnen müsstest, wie würden deine ersten 7 Tage aussehen?

Ich würde schauen, was ich machen will und würde mir einen Plan machen und direkt anfangen. Es würde sicher etwas werden, was ich vom Laptop aus steuern kann … denn ich liebe es zu reisen und unterwegs zu sein und mich von anderen Umgebungen inspirieren zu lassen.

Wem sollten wir die gleichen Fragen stellen?

Christian Pohen / CP Schuhe

Was ist der beste Tipp, den du je bekommen hast?

„Folge deinen Träumen“

Gibt es noch etwas, was du unseren Lesern mit auf den Weg geben willst?

Ich bin der festen Überzeugung (und bin wohl auch ein Beweis dafür), dass man alles erreichen kann, wenn man es denn wirklich will. Und es ist dabei völlig egal, was der Rest der Welt darüber denkt. Noch wichtiger dabei: Direkt loslegen!

Patrick Hundt von 101places.de

Digitale Nomaden – Patrick von www.101places.de im Interview mit den gourMETTs

Nach der Fragerunde mit Felicia von www.travelicia.de haben wir noch Patrick von www.101places.de für ein Interview gewinnen können. Es geht wieder um das Reisen und Leben an vielen verschiedenen Orten. Viel Spaß mit diesem spannenden Interview.
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Digitale Nomaden – Felicia von www.travelicia.de im Interview mit den gourMETTs

Wir reisen ja bekanntlich sehr gerne und haben oft Fernweh. Und wenn man dann mal im Urlaub ist, geht dieser auch wahnsinnig schnell wieder vorbei. Dann geht es wieder zurück ins oft kalte Deutschland, der Alltag holt einen schon nach wenigen Tagen wieder ein und das Fernweh kehrt zurück. Muss das sein? Tut das Not? Nein! Es geht auch anders! Weiterlesen