20.01.2011 – Tag 11

Kalahari Bush Breaks Lodge => Maun, Audi Camp (S 19 56.024° E 23 30.589°)

Heute morgen ist irgendetwas anders. Wenn ich aus dem Zelt blicke sehe ich Nebel und es riecht nach Tau. Überall ist Grün und kein Sand mehr. Ja, es ist anders. Wir sind heute in der letzten Lodge vor unserer Grenzüberquerung nach Botswana. Es wird tropischer und damit viel feuchter. Der Himmel ist bewölkt.
Schnell ist gepackt und wir finden uns beim Frühstück ein. Es gibt unter anderem Malarone, zum Schutz vor Malaria. Heute sind wir früh dran, da wir eine lange Strecke vor uns haben.
Es geht weiter und wir erreichen bald die Grenze. Da müssen wir zuerst Ausreisen. Was ein Spass, denn die Büros sind in einem offenen Gang untergebracht, also füllen wir schnell alles aus und inklusive der zugehörigen Einreise sind wir innerhalb von 2 Stunden schon fertig. Danach geht es weiter.
Das erste was in Botswana auffällt, ist, dass alles grün ist und sich wagemutige Esel, Kühe und Pferde neben und auf der Strasse aufhalten. Wenn wir Glück haben bleiben sie auch neben der Strasse, und kreuzen sie nicht ununterbrochen. Manchmal haben wir wenig Glück.
Wir versuchen langsamere LKWs vor uns zu überholen. Wagen 8 schafft dies jedoch nicht, liegt es am Fahrer? Der Trans-Kalahari Highway, auf dem wir uns befinden, ist sehr lang, jedoch kommen nicht alle Fahrzeuge an den LKWs vorbei. Das Ende der Geschichte ist, dass unser Dirk es nicht fassen kann, dass die LKWs nun den kompletten Trupp überholen und wir einen Stop einlegen um nach dem Fahrzeug zu schauen. Ebenso wird wieder Geld gewechselt und wir telefonieren um das Fahrzeug repariert zu bekommen.
Wir anderen fahren aus der Stadt heraus und warten auf einer Wiese, in der Stadt ist uns zu viel los. Bis die anderen das Fahrzeug repariert haben warten wir 2,5 Stunden und vertreiben uns die Zeit mit Dosenwerfen, Essen und weiterer Unterhaltung des Entertainment Teams (Samoel und El Silbador).
Nachdem alle da sind geht es weiter und wir sehen noch viel mehr Tiere auf und neben der Fahrbahn, was bis Maun (Zielstadt) auch nicht mehr aufhört. Ich glaube so viele Esel habe ich in meinem Leben nicht gesehen wie hier auf dieser Strasse. Nach über 10 Stunden Reisezeit (inkl. der Pausen) kommen wir im Audi-Camp an. Endlich!
Sogar der Parkplatz hier hat Strom … wow. Dafür gibt es wohl die nächsten Tage erstmal kein Internet.
Es gibt noch Essen und Poker. Beim Essen hat General Gisi ein neues Getränk für die Spielleute entdeckt, welches er unbedingt diese Saison ausprobieren will/wird.

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