27.01.2011 – Tag 18

Victoria Falls Restcamp => Ihaha Camp (S 17 50.311° E 24 52.689°)

Guten Morgen! Da gestern Abend das Internet nicht mehr so wollte, wie ich bzw. mein Mailprogramm. Also begebe ich mich schnellstens vom Bett zur Bar. Leider möchte der simbabwische Internetprovider diesmal nicht wie ich es will. Also gehen die letzten Mails bei der nächsten Gelegenheit raus. Schauen wir auch mal wann das sein wird.
Kaum bin ich zurück, schon kommt Uwe um die Ecke mit frischen Brötchen. Er war beim Bäcker.
Nach dem leckeren Frühstück, bei dem ich versucht habe meine Kamera wieder zum laufen zu bringen, leider ohne Erfolg, geht es los in Richtung Grenze.
Diesmal müssen wir durch die Desinfektionsstelle. Das bedeutet, dass wir mit allen Schuhen auf einen dreckigen Lappen steigen müssen und mit den Autos durch eine braune Wasserpfütze fahren müssen. Wir fühlen uns sauber und dürfen durch die Bürokratie der Grenze. Es dauert nur eine Stunde und wir sind wieder in Botswana. Gut dass wir alle gleichzeitig nach Botswana einreisen, denn so kommt keiner der 3 Grenzbeamten auf die Idee unsere Koffer durchsuchen zu wollen.
Wir fahren zur Werkstatt um zu schauen ob Wagen 5 schon fertig ist, kaum ausgestiegen, steigen wir wieder ein, denn das Auto soll am nächsten Tag fertig sein. Ob das wirklich so ist sehen wir ja mal noch.
Wir fahren nach Kasane um zu tanken und wiedermal einzukaufen. Dies geht recht schnell, da wir da echt gut in Übung sind. Ein Team geht Getränke kaufen, ein Team tankt und ein Team kauft die Lebensmittel.
Rein geht es in den Chobe National Park. Schnell sehen wir Elefanten, Geier, Giraffen, Nilpferde, Krokodile und Impalas. Die Elefantenhorden hören nicht mehr auf, wir sehen mehrere hundert Elefanten. Die meisten Halbstarken legen sich mit General Gisi an, der gekonnt jedem jungen Elefanten zeigt wer der Chef hier ist. Ab und an kommt auch mal ein ausgewachsener Bulle, bei dem wir schnell und gekonnt in den Rückwärtsgang wechseln. Besser ist es.
Wagen 2 meldet Feuer. Jedoch ein paar Sekunden später doch nicht. Wir finden sie umringt von Elefanten und ein kleines Team schaut unter die Motorhaube. Die anderen schauen dass kein Elefant zu neugierig wird. Schnell finden sie heraus dass der Kühlerschlauch ein Loch hat und versuchen es zu Flicken. Wieder ein Erfolg für das Reparatur Team (zumindest für die, die das repariert haben). Zwischendrin sehen wir auch ganz kleine Elefanten, die wenige Tage alt sind. Sehr süß muss man sagen, so einen könnte man glatt mitnehmen. Gisbert stellt schnell fest dass manche Elefanten sogar 2 Rüssel haben. Er ist begeistert.
Auf dem Weg ins Camp Ihaha fahren wir an vielen toten Bäumen vorbei, die nur so von Geiern besetzt sind. Warten die auf uns?
In der Dämmerung kommen wir ins Camp und es gibt Fleisch mit gekochten Kartoffeln. Lecker! Ach ja, es war heute zwar bewölkt aber super schön warm.

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